Neues aus dem Ariowitsch-Haus

+++ 08.02.2023 | 18 Uhr | Vortragsreihe: Basiswissen Judentum Teil 3, 1. Thema: Messias bzw. Christus? +++ 19.02.2023 | 16.30 Uhr | Konzertprogramm „Ihre Hoheit Romance“ +++ 28.02.2023 | 19 Uhr | Vortrag über Ephraim Carlebach (12.03.1879-04.10.1936) Rabbiner der Leipziger Orthodoxie +++ Unser weiteres Winterprogramm finden Sie hier. +++ Das Ariowitsch-Haus bietet Beratung, Unterstützung, Kinderbetreuung und offene Begegnungsstätte für Geflüchtete aus der Ukraine +++ Spendenkonto für ukrainische Flüchtlinge in Leipzig +++ Hier gehts zur Datenbank und Website des denkmalgeschützten  ALTEN ISRAELITISCHEN FRIEDHOF  +++

Unsere nächsten Veranstaltungen

Winter im Ariowitsch-Haus

Der Januar im Ariowitsch-Haus

Liebe Freundinnen und Freunde des Ariowitsch-Hauses,

mit den besten Wünschen für das Jahr 2023 starten wir nach den Feiertagen wieder in ereignisreiche Monate in unserem Zentrum Jüdischer Kultur. Neben den wöchentlichen Kursen stehen zwei öffentliche Veranstaltungen für diesen Monat auf dem Programm.

Melanie Eulitz und Heinz Bönig vom Bürgerverein Waldstraßenviertel e.V. stellen am 24. Januar die Zeit der Professur von Hans Mayer für Literaturgeschichte an der Universität Leipzig zwischen 1948 und 1963 vor.

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Am 26. Januar hält Dr. Jürgen Scherbera, eingeladen von der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft Leipzig, einen Vortrag zum Operettenkönig Paul Abraham. Mit historischen Tondokumenten untermalt, lässt er den vielversprechenden Aufstieg des ungarisch-jüdischen Komponisten in Berlin und seine Frucht und Exil zu Hitlers Machtantritt vor dem inneren Auge bildlich werden.

Wie immer finden Sie unser Programm auch auf unserer Website. Für die aktuellsten Infos, folgen Sie uns gerne auf Instagram.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzliche Grüße
vom Team des Ariowitsch-Hauses

Vergangenes

Heute ist für mich ein besonderer Tag.

Ich habe mein Ehrenamt im Präsidium des Zentralrats der Juden in Deutschland beendet. Und ich bin dankbar, dass die jüdische Gemeinschaft mir zwölf Jahre lang das Vertrauen schenkte, im Präsidium nicht nur diejenigen Mitglieder unserer Gemeinden zu vertreten, die aus den ehemaligen GUS-Staaten stammen, sondern auch die jüdischen Gemeinden in den neuen Bundesländern.

Ich danke meinen Präsidiumskollegen für ihre bedingungslose Unterstützung in allen Angelegenheiten, die diese Gemeinschaften betreffen. Ich bedanke mich auch für die sachliche manchmal kontroverse aber immer freundschaftliche und kollegiale Atmosphäre, die stets bei den Sitzungen unter der Leitung des Präsidenten des Zentralrats Dr. Josef Schuster geherrscht hat.

Vielen Dank an den Geschäftsführer des Zentralrates Daniel Botmann, an alle Mitarbeiter des Zentralrats und insbesondere an Hannah Dannel für die kompetente Zusammenarbeit in der Integrationskommission und das praktische und kreative Teamwork bei der Gestaltung des Kulturprogramms des Zentralrats.

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Ich bin ein glücklicher Mensch.

Mein ehrenamtliches Engagement hat sich geistig und inhaltlich vollständig mit meiner beruflichen Tätigkeit als Künstler und Kulturmanager gedeckt. Ich freue mich, mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit zum Wohle unserer Gemeinden beigetragen zu haben.
Ich danke allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.

Ich freue mich, Daniel Neumann als Vertreter der jungen Generation im Präsidium des Zentralrats zu sehen. Und ich wünsche dem gesamten Präsidium viel Erfolg bei der Erledigung der wichtigen Aufgaben.

Ihr Küf Kaufmann

Leipzig, den 28.11.2022

Das Ariowitsch-Haus erhält den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020 für das Projekt „Abbau von Antisemitismus“! Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung.

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Am Abend des 10. Novembers wurde dieser Preis im Rahmen eines digitalen Festaktes von der Amadeu-Antonio-Stiftung verliehen.

Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus erhielt als einer von sechs Nominierten den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie verliehen für sein Projekt „Abbau von Antisemitismus“.

„Wir, das Team des Ariowitsch-Haues, sind sehr stolz und glücklich über diesen Preis. Wir sehen ihn als gesellschaftliche Anerkennung unserer Arbeit und er bestärkt uns in unseren alltäglichen Bemühungen in diesem Bereich“, so Küf Kaufmann, Direktor der Ariowitsch-Hauses und Vorstandsvorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

Das Projekt sieht seinen Schwerpunkt in der Bildung von Multiplikatoren. Erst wenn LehrerInnen, AnwältInnen, PolizistInnen und andere Personen mit Bildungsauftrag Antisemitismus verstehen und ihr Wissen in ihr Arbeitsverständnis integrieren, kann wirksam gegen Antisemitismus gearbeitet werden. In zielgruppenspezifisch entwickelten Workshops wird thematisch jedes politische und religiöse Feld, in dem sich Antisemitismus ausbildet, abgedeckt, angepasst an die jeweiligen Berufszweige.

Mit dem Sächsischen Förderpreis ehren und würdigen seit 2007 private Stiftungen die wichtige Arbeit von sächsischen Initiativen und Kommunen, die sich für Demokratie, Menschenwürde und gegen Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit engagieren. Die Jury besteht aus VertreterInnen der auslobenden Stiftungen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen.

Eine Zeitung für die Nachbarschaft

Wir sind unter die Zeitungsverleger gegangen! Nachdem die digitale Plattform „Ariowitsch-Haus Virtuell“ schon auf positive Resonanz gestoßen ist, wollen wir Geschichten, Rätsel und Unterhaltung in Druckform zu unseren Nachbarn nach Hause bringen. Wir sind stolz auf unsere erste und einzige Zeitungsausgabe, in die Sie hier auch digital hineinblättern können.
Die Videos des virtuellen Ariowitsch-Haus stehen Ihnen selbstverständlich weiter auf unserer Website und auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Medienpädagogisches Projekt zur Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte Sachsens gestartet.

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Die Idee: Schüler setzen sich mit jüdischer Geschichte in Sachsen auseinander, suchen außergewöhnliche Ereignisse, begeben sich mit einem alten VW-Bus auf Forschungsreise durch Sachsen und drehen einen Film darüber.

Der erste Film wurde bereits gedreht. SchülerInnen des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium Dresden untersuchten die Familiengeschichte einer Mitschülerin, deren Spuren sie nach Leipzig führten. Die Aufführung des dabei entstandenen Filmes wird im Frühjahr 2020 im Treibhaus Döbeln stattfinden.

Vier weitere Filme werden 2020 folgen.

Ein Projekt mit freundlicher Unterstützung von „Demokratie leben!“ und dem Beauftragten der Sächsischen Regierung für das jüdische Leben, Dr. Thomas Feist.

Bloch im Bahnhof – ein emotionaler Rückblick – jetzt auf youtube

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Ab jetzt ist es möglich, noch einmal auf das emotionale und bewegende Abschlusskonzert der #JüdischenWoche im Leipziger Hauptbahnhof zurückzublicken. 200 vor allem junge deutsche und israelische Musiker/innen brachten unter der Leitung von Ludwig Böhme eines der größten jüdischen chorsinfonischen Werke, das „Avodath Hakodesh“ (Sabbat Gottesdienst) von Ernest Bloch zur Aufführung.

Vielen Dank an Stephan Dietze von anders-drehen und alle Mitwirkenden und Unterstützer: Leipziger Synagogalchor, Jugendsinfonieorchester Leipzig, Männerstimmen des MDR Kinderchor, #MoranChoir#GewandhausJugendchor#LeipzigerVocalkollektiv, Chorpaten des #MDRRundfunkchores, Promenaden Hauptbahnhof.

Und hier geht´s zum Video: https://m.youtube.com/watch?v=olN7uxFbdA8

Kultusminister Piwarz schloss gestern, den 8. Mai 2019, den Gestellungsvertrag mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden …

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… in Vertretung der Vorsitzenden Dr. Nora Goldenbogen und dem stellvertretenden Vorsitzenden Küf Kaufmann über die Gestellung von Lehrkräften im Dienst des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden oder seiner Mitgliedsgemeinden. Damit soll der Jüdische Religionsunterricht durch Mitarbeiter bzw. Lehrkräfte der Jüdischen Gemeinden sichergestellt werden.

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Prof. Dr. Roland Wöller nach dem sachlichen und offenen Gespräch am 8. Mai 2019 mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft Sachsens.

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v.r.n.l. Landesrabbiner Zsolt Balla, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und Präsidiumsmitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland, Küf Kaufmann, Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden und Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Dresden, Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Chemnitz, Dr. Ruth Röcher.