Neues aus dem Ariowitsch-Haus

+++ Leipzig liest im Livestream aus dem Ariowitsch-Haus vom 27.5.-29.5. | Nähere Informationen in Kürze! +++ 18.05. | 19 Uhr | ZOOM-Vortrag: Aufgeklärte Tradition und typografischer Wandel. Der jüdische Buchdruck in Leipzig um 1840 | Vortrag von Arndt Engelhardt, Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow +++ 19.05. | 18 Uhr | ZOOM-Vortrag: #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst. | Thema 5: Schawuot // Pfingsten +++ 20.05. | 17 Uhr | Online-Workshop „Vermittelter ‚Zivilisationsbruch‘ – Verfolgung, Erinnerung und Zeugenschaft in und nach der Shoah“ | Anmeldung unter buchner@ariowitschhaus.de +++ 20.05. | 19 Uhr | ZOOM-Vortrag: Misnia Judaica. Jüdisches Mittelalter in Meißen am Beispiel von Grabsteinfunden | Vortrag von Christiane Donath, M.A. +++ Neues Unterhaltungsformat erschienen: Ariowitsch-Haus im Gespräch mit … Dr. Olaf Glöckner und Prof. Katrin Richter +++ MDR-Dokumentation „Jüdisch sein – eine Frage der Identität“ +++

Liebe Freundinnen und Freunde des Ariowitsch-Hauses,

auch im Mai haben wir die Veranstaltungen bereits auf das gewohnte Online-Format verlegt. In den Liveschalten laden wir Sie ein zu einem abwechslungsreiches Programm voller Musik, Literatur, religiösen Themen und Geschichtsvorträge!

Begleitet vom Ensemble „Klänge der Hoffnung“ organisiert die Deutsch-Israelische Gesellschaft Leipzig gemeinsam mit dem Ariowitsch-Haus zum Jerusalem-Tag eine Lesung, die uns ins „Grunewald des Orients“ mitnimmt. Else Lasker-Schüler und Gershom Scholem emigrierten Anfang der 1920er Jahre in das als Gartenstadt angelete Viertel Rechavia in Jerusalem. Thomas Sparr, ehemaliger Leiter des Jüdischen Verlag und Geschäftsführer des Suhrkamp Verlags, zeichnet am Montag, den 10. Mai ein bewegendes Bild des Stadtteils und der Menschen in ihrem nicht immer idyllischen deutsch-jüdischen Mikrokosmos.

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… Das Ensemble vom Projekt „Klänge der Hoffnung“ umrahmt den Abend mit einem Mix aus arabischer, jüdischer und weltlicher Musik. Wir freuen uns darauf, an diesem Abend gemeinsam mit Ihnen eine lyrische und musikalische Reise in die Heilige Stadt zu unternehmen!

Ende Juni 1840 wurde in der Messe-, Handels- und Universitätsstadt Leipzig das Gutenbergfest zum 400jährigen Jubiläum der Erfindung des Druckes mit beweglichen Lettern begangen. Auf der Feier hielt der sächsische Oberrabbiner Zacharias Frankel (1801–1875) eine Ansprache, in der er eine aufgeklärte Erforschung der Überlieferung anmahnte sowie auf die besondere Rolle jüdischer Gelehrter und Drucker für die Entwicklung der Wissenschaften verwies. Zahlreiche deutschsprachige, jiddische und hebräische Drucke wurden in jener Dekade in Leipzig angefertigt, deren Vorgeschichte und Verbreitung im Vortrag „Tradition und aufgeklärter typografischer Wandel. Der jüdische Buchdruck in Leipzig um 1840“ am Dienstag, den 18. Mai exemplarisch nachgezeichnet werden soll.

Am Mittwoch, den 19. Mai präsentiert Dr. Timotheus Arndt eine neue Ausgabe der beliebten Vortragsreihe „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“. Aktuelles Thema ist der Vergleich des christlichen Pfingstfests mit Schawuot, dem jüdischen Wochenfest, zu dem dem Empfang der zehn Gebote am Berg Sinai gedacht wird. Auch die Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft begibt sich auf eine Spurensuche: Die Theologin Christiane Donath nimmt uns mit auf eine Spurensuche ins Mittelalter.

Im Vortrag „Misnia Judaica – Jüdisches Mittelalter in Meißen“ am Donnerstag, den 20. Mai beschäftigt sie sich mit den Funden mittelalterlicher Grabsteine in Meißen.

Wir freuen uns darauf, Sie (virtuell) begrüßen zu dürfen!

Ihr Ariowitsch-Haus Team

Frühling im Ariowitsch-Haus

Schalom – Jüdische Woche Leipzig 2021

Die nächste Jüdische Woche in Leipzig findet vom 27. Juni bis 4. Juli 2021 statt.

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Die Jüdische Woche 2021 ist dem Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gewidmet. Rund 130 Veranstaltungen an über 60 Veranstaltungsorten bieten einen bunten Einblick in jüdisches Leben, jüdische Kultur und jüdische Traditionen.

Das Programmheft erscheint Mitte Mai online hier und Anfang Juni als Printausgabe.

Das Ariowitsch-Haus erhält den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020 für das Projekt „Abbau von Antisemitismus“! Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung.

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Am Abend des 10. Novembers wurde dieser Preis im Rahmen eines digitalen Festaktes von der Amadeu-Antonio-Stiftung verliehen.

Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus erhielt als einer von sechs Nominierten den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie verliehen für sein Projekt „Abbau von Antisemitismus“.

„Wir, das Team des Ariowitsch-Haues, sind sehr stolz und glücklich über diesen Preis. Wir sehen ihn als gesellschaftliche Anerkennung unserer Arbeit und er bestärkt uns in unseren alltäglichen Bemühungen in diesem Bereich“, so Küf Kaufmann, Direktor der Ariowitsch-Hauses und Vorstandsvorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

Das Projekt sieht seinen Schwerpunkt in der Bildung von Multiplikatoren. Erst wenn LehrerInnen, AnwältInnen, PolizistInnen und andere Personen mit Bildungsauftrag Antisemitismus verstehen und ihr Wissen in ihr Arbeitsverständnis integrieren, kann wirksam gegen Antisemitismus gearbeitet werden. In zielgruppenspezifisch entwickelten Workshops wird thematisch jedes politische und religiöse Feld, in dem sich Antisemitismus ausbildet, abgedeckt, angepasst an die jeweiligen Berufszweige.

Mit dem Sächsischen Förderpreis ehren und würdigen seit 2007 private Stiftungen die wichtige Arbeit von sächsischen Initiativen und Kommunen, die sich für Demokratie, Menschenwürde und gegen Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit engagieren. Die Jury besteht aus VertreterInnen der auslobenden Stiftungen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen.

Eine Zeitung für die Nachbarschaft

Wir sind unter die Zeitungsverleger gegangen! Nachdem die digitale Plattform „Ariowitsch-Haus Virtuell“ schon auf positive Resonanz gestoßen ist, wollen wir Geschichten, Rätsel und Unterhaltung in Druckform zu unseren Nachbarn nach Hause bringen. Wir sind stolz auf unsere erste und einzige Zeitungsausgabe, in die Sie hier auch digital hineinblättern können.
Die Videos des virtuellen Ariowitsch-Haus stehen Ihnen selbstverständlich weiter auf unserer Website und auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Medienpädagogisches Projekt zur Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte Sachsens gestartet.

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Die Idee: Schüler setzen sich mit jüdischer Geschichte in Sachsen auseinander, suchen außergewöhnliche Ereignisse, begeben sich mit einem alten VW-Bus auf Forschungsreise durch Sachsen und drehen einen Film darüber.

Der erste Film wurde bereits gedreht. SchülerInnen des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium Dresden untersuchten die Familiengeschichte einer Mitschülerin, deren Spuren sie nach Leipzig führten. Die Aufführung des dabei entstandenen Filmes wird im Frühjahr 2020 im Treibhaus Döbeln stattfinden.

Vier weitere Filme werden 2020 folgen.

Ein Projekt mit freundlicher Unterstützung von „Demokratie leben!“ und dem Beauftragten der Sächsischen Regierung für das jüdische Leben, Dr. Thomas Feist.

Bloch im Bahnhof – ein emotionaler Rückblick – jetzt auf youtube

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Ab jetzt ist es möglich, noch einmal auf das emotionale und bewegende Abschlusskonzert der #JüdischenWoche im Leipziger Hauptbahnhof zurückzublicken. 200 vor allem junge deutsche und israelische Musiker/innen brachten unter der Leitung von Ludwig Böhme eines der größten jüdischen chorsinfonischen Werke, das „Avodath Hakodesh“ (Sabbat Gottesdienst) von Ernest Bloch zur Aufführung.

Vielen Dank an Stephan Dietze von anders-drehen und alle Mitwirkenden und Unterstützer: Leipziger Synagogalchor, Jugendsinfonieorchester Leipzig, Männerstimmen des MDR Kinderchor, #MoranChoir#GewandhausJugendchor#LeipzigerVocalkollektiv, Chorpaten des #MDRRundfunkchores, Promenaden Hauptbahnhof.

Und hier geht´s zum Video: https://m.youtube.com/watch?v=olN7uxFbdA8

Kultusminister Piwarz schloss gestern, den 8. Mai 2019, den Gestellungsvertrag mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden …

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… in Vertretung der Vorsitzenden Dr. Nora Goldenbogen und dem stellvertretenden Vorsitzenden Küf Kaufmann über die Gestellung von Lehrkräften im Dienst des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden oder seiner Mitgliedsgemeinden. Damit soll der Jüdische Religionsunterricht durch Mitarbeiter bzw. Lehrkräfte der Jüdischen Gemeinden sichergestellt werden.

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Prof. Dr. Roland Wöller nach dem sachlichen und offenen Gespräch am 8. Mai 2019 mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft Sachsens.

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v.r.n.l. Landesrabbiner Zsolt Balla, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und Präsidiumsmitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland, Küf Kaufmann, Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden und Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Dresden, Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Chemnitz, Dr. Ruth Röcher.

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