Neues aus dem Ariowitsch-Haus

+++ Ab dem 13.09.2021 finden alle Kurse und Veranstaltungen im Innenraum unter Einhaltung der 3G-Regelung statt +++ 2.10. | 20 Uhr | YXALAG „Fun tashlikh“ | grandiose Klezmermusik at it’s best | Ariowitsch-Haus, Saal +++ 4.10. | 20 Uhr | Audiovisuelles Konzertfeuerwerk  zur Feier von 1700 Jahren jüdischem Leben in Deutschland | L’CHAIM, LECHAIJM oder LACHAIM – Auf das Leben | Kunstkraftwerk Leipzig +++ 6.10. | 18 Uhr | VORTRAGSREIHE: #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst | 9. Thema: Sukkot/Erntedankfest +++

Liebe Freundinnen und Freunde des Ariowitsch-Hauses,

wir freuen uns sehr, nach den ersten Veranstaltungen im September zwei besondere Veranstaltungen im Oktober ankündigen zu dürfen. Die mitreißende Klezmer-Band YXALAG kommt endlich ins Ariowitsch-Haus und begeistert mit ihrem neuen Programm „Fun Tashlik“. Nachdem das Konzert schon zwei Mal verschoben werden musste, bringen sie nun am Samstag, den 2. Oktober den Saal des Ariowitsch-Hauses zum Beben. Mit ihrer modernen Interpretation des Klezmers, die von einem tiefgreifenden Verständnis der traditionellen Wurzeln des Genres zeugt, verzaubern die sieben Musikerinnen und Musiker ihr Publikum. Auf der Bühne entfesseln sie ein Potpourri aus lebenslustigen Songs, die noch lange über den Abend hinweg nachklingen.
Mitreißend und ergreifend ist auch die audiovisuelle Show „L’Chaim, Lechajim oder Lachaim – Auf das Leben“, die das Berliner Lichtkunst-Duo KOPFFARBEN gemeinsam mit der Leipziger Musikerin und Komponistin Brunhild Fischer und dem Soundkünstler Olaf Klimpe speziell zur Feier von 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland entwickelt haben. Im industriellen Charme des Leipziger Kunstkraftwerks zeichnen sie die Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland live mit raumfüllenden Projektionen und Lichtmalerei nach. Die Geschichtsstunde wird durch Loop-Sounds und Flöten-Klängen zu einer emotionalen Erfahrung, die Freude und Leid der bewegten Historie eindrücklich transportiert. Für die zentrale Veranstaltung des 1700-Jahre-Jubiläums am Montag, den 4. Oktober lohnt es sich, Tickets im Vorverkauf zu sichern. Im Anschluss an die Show ist das Publikum eingeladen, beim Meet and Greet mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Alle weiteren Veranstaltungen für Oktober finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Begegnungen, Tanz und Gespräche im Ariowitsch-Haus!

Ihr Ariowitsch-Haus-Team

Herbst im Ariowitsch-Haus

Das Ariowitsch-Haus erhält den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020 für das Projekt „Abbau von Antisemitismus“! Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung.

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Am Abend des 10. Novembers wurde dieser Preis im Rahmen eines digitalen Festaktes von der Amadeu-Antonio-Stiftung verliehen.

Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus erhielt als einer von sechs Nominierten den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie verliehen für sein Projekt „Abbau von Antisemitismus“.

„Wir, das Team des Ariowitsch-Haues, sind sehr stolz und glücklich über diesen Preis. Wir sehen ihn als gesellschaftliche Anerkennung unserer Arbeit und er bestärkt uns in unseren alltäglichen Bemühungen in diesem Bereich“, so Küf Kaufmann, Direktor der Ariowitsch-Hauses und Vorstandsvorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

Das Projekt sieht seinen Schwerpunkt in der Bildung von Multiplikatoren. Erst wenn LehrerInnen, AnwältInnen, PolizistInnen und andere Personen mit Bildungsauftrag Antisemitismus verstehen und ihr Wissen in ihr Arbeitsverständnis integrieren, kann wirksam gegen Antisemitismus gearbeitet werden. In zielgruppenspezifisch entwickelten Workshops wird thematisch jedes politische und religiöse Feld, in dem sich Antisemitismus ausbildet, abgedeckt, angepasst an die jeweiligen Berufszweige.

Mit dem Sächsischen Förderpreis ehren und würdigen seit 2007 private Stiftungen die wichtige Arbeit von sächsischen Initiativen und Kommunen, die sich für Demokratie, Menschenwürde und gegen Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit engagieren. Die Jury besteht aus VertreterInnen der auslobenden Stiftungen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen.

Eine Zeitung für die Nachbarschaft

Wir sind unter die Zeitungsverleger gegangen! Nachdem die digitale Plattform „Ariowitsch-Haus Virtuell“ schon auf positive Resonanz gestoßen ist, wollen wir Geschichten, Rätsel und Unterhaltung in Druckform zu unseren Nachbarn nach Hause bringen. Wir sind stolz auf unsere erste und einzige Zeitungsausgabe, in die Sie hier auch digital hineinblättern können.
Die Videos des virtuellen Ariowitsch-Haus stehen Ihnen selbstverständlich weiter auf unserer Website und auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Medienpädagogisches Projekt zur Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte Sachsens gestartet.

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Die Idee: Schüler setzen sich mit jüdischer Geschichte in Sachsen auseinander, suchen außergewöhnliche Ereignisse, begeben sich mit einem alten VW-Bus auf Forschungsreise durch Sachsen und drehen einen Film darüber.

Der erste Film wurde bereits gedreht. SchülerInnen des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium Dresden untersuchten die Familiengeschichte einer Mitschülerin, deren Spuren sie nach Leipzig führten. Die Aufführung des dabei entstandenen Filmes wird im Frühjahr 2020 im Treibhaus Döbeln stattfinden.

Vier weitere Filme werden 2020 folgen.

Ein Projekt mit freundlicher Unterstützung von „Demokratie leben!“ und dem Beauftragten der Sächsischen Regierung für das jüdische Leben, Dr. Thomas Feist.

Bloch im Bahnhof – ein emotionaler Rückblick – jetzt auf youtube

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Ab jetzt ist es möglich, noch einmal auf das emotionale und bewegende Abschlusskonzert der #JüdischenWoche im Leipziger Hauptbahnhof zurückzublicken. 200 vor allem junge deutsche und israelische Musiker/innen brachten unter der Leitung von Ludwig Böhme eines der größten jüdischen chorsinfonischen Werke, das „Avodath Hakodesh“ (Sabbat Gottesdienst) von Ernest Bloch zur Aufführung.

Vielen Dank an Stephan Dietze von anders-drehen und alle Mitwirkenden und Unterstützer: Leipziger Synagogalchor, Jugendsinfonieorchester Leipzig, Männerstimmen des MDR Kinderchor, #MoranChoir#GewandhausJugendchor#LeipzigerVocalkollektiv, Chorpaten des #MDRRundfunkchores, Promenaden Hauptbahnhof.

Und hier geht´s zum Video: https://m.youtube.com/watch?v=olN7uxFbdA8

Kultusminister Piwarz schloss gestern, den 8. Mai 2019, den Gestellungsvertrag mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden …

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… in Vertretung der Vorsitzenden Dr. Nora Goldenbogen und dem stellvertretenden Vorsitzenden Küf Kaufmann über die Gestellung von Lehrkräften im Dienst des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden oder seiner Mitgliedsgemeinden. Damit soll der Jüdische Religionsunterricht durch Mitarbeiter bzw. Lehrkräfte der Jüdischen Gemeinden sichergestellt werden.

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Prof. Dr. Roland Wöller nach dem sachlichen und offenen Gespräch am 8. Mai 2019 mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft Sachsens.

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v.r.n.l. Landesrabbiner Zsolt Balla, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und Präsidiumsmitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland, Küf Kaufmann, Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden und Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Dresden, Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Chemnitz, Dr. Ruth Röcher.

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