Neues aus dem Ariowitsch-Haus

+++ Hier finden Sie unser brandneues Sommerprogramm +++ 17.-25 Juni | 2. Kulturfestival der Roma und Sinti LATCHO DIVES | www.latchodives.de +++Das Ariowitsch-Haus bietet Beratung, Unterstützung, Kinderbetreuung und offene Begegnungsstätte für Geflüchtete aus der Ukraine +++ Spendenkonto für ukrainische Flüchtlinge in Leipzig +++ Das Ariowitsch-Haus erhält ein E-Piano für Flüchtlingskinder +++ Neue Datenbank zum denkmalgeschützten  ALTEN ISRAELITISCHEN FRIEDHOF ab jetzt verfügbar +++ Das Projekt „Abbau von Antisemitismus“ sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ReferentInnen zur Durchführung von Workshops zur politischen Bildung +++

Unsere nächsten Veranstaltungen

Sommer im Ariowitsch-Haus

Liebe Freundinnen und Freunde des Ariowitsch-Hauses,

endlich dürfen wir Sie wieder im Haus begrüßen! Wir freuen uns schon sehr auf ein Wiedersehen. Die erste Gelegenheit hierzu ist die Theaterperformance „DISPLACEMENT – Morgen werde ich nicht sein“ am Sonntag, den 6. März. Das Ensemble zeichnet bewegend die Lebenswege jüdischer Flüchtlinge vor Beginn des zweiten Weltkrieges nach. Unsere Vortragsreihe „BASISWISSEN JUDENTUM“ setzen wir in diesem Jahr fort – hier kann man sich entscheiden, ob man Dr. Timotheus Arndt von der Forschungsstelle Judentum der Universität Leipzig im Saal oder online via zoom lauschen will. Am Mittwoch, den 9. März setzt er sich mit der Genese jüdischer Namen auseinander.
Auch wenn die Buchmesse in diesem Jahr abgesagt ist, bieten wir literarisches Programm an. Am Sonntag, den 13. März eröffnet Elisabeth Melzer-Geissler die Austellung „Eine Reise zu Igor Mitoraj“ mit einer Lesung aus ihrem gleichnamigen Buch. Gehen Sie mit der Autorin auf Reisen zu einem der bedeutendsten bildenden Künstler der Moderne, der während des Zweiten Weltkrieges in Sachsen als Sohn einer polnischen Zwangsarbeiterin und eines französischen Kriegsgefangenen zur Welt kam und später mit seinen Werken weltberühmt wurde.

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Zur Buchmessen-Zeit stellt Pieter van Os am Donnerstag, den 17. März dann sein neues Buch „Versteckt vor aller Augen“ vor, in dem er die Geschichte der Warschauer Jüdin Mala Rivka Kizel, geboren 1926, erzählt. Die Geschichte lässt vom individuellen Standpunkt ihrer Memoiren auf die Abründe der menschlichen Natur im Gleichschritt blicken.

Jüdische Geschichte in Leipzig – damit kennt sich Elisabeth Guhr hervorragend aus. Sie eröffnet mit einem Vortrag am Mittwoch, den 23. März die Ausstellung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt“.

Dieses reichhaltige kulturelle Programm im März lädt ein, um wieder im Ariowitsch-Haus ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Eine gute und gesunde Zeit wünscht
das Team des Ariowitsch-Hauses

Das Ariowitsch-Haus erhält den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020 für das Projekt „Abbau von Antisemitismus“! Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung.

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Am Abend des 10. Novembers wurde dieser Preis im Rahmen eines digitalen Festaktes von der Amadeu-Antonio-Stiftung verliehen.

Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus erhielt als einer von sechs Nominierten den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie verliehen für sein Projekt „Abbau von Antisemitismus“.

„Wir, das Team des Ariowitsch-Haues, sind sehr stolz und glücklich über diesen Preis. Wir sehen ihn als gesellschaftliche Anerkennung unserer Arbeit und er bestärkt uns in unseren alltäglichen Bemühungen in diesem Bereich“, so Küf Kaufmann, Direktor der Ariowitsch-Hauses und Vorstandsvorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

Das Projekt sieht seinen Schwerpunkt in der Bildung von Multiplikatoren. Erst wenn LehrerInnen, AnwältInnen, PolizistInnen und andere Personen mit Bildungsauftrag Antisemitismus verstehen und ihr Wissen in ihr Arbeitsverständnis integrieren, kann wirksam gegen Antisemitismus gearbeitet werden. In zielgruppenspezifisch entwickelten Workshops wird thematisch jedes politische und religiöse Feld, in dem sich Antisemitismus ausbildet, abgedeckt, angepasst an die jeweiligen Berufszweige.

Mit dem Sächsischen Förderpreis ehren und würdigen seit 2007 private Stiftungen die wichtige Arbeit von sächsischen Initiativen und Kommunen, die sich für Demokratie, Menschenwürde und gegen Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit engagieren. Die Jury besteht aus VertreterInnen der auslobenden Stiftungen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen.

Eine Zeitung für die Nachbarschaft

Wir sind unter die Zeitungsverleger gegangen! Nachdem die digitale Plattform „Ariowitsch-Haus Virtuell“ schon auf positive Resonanz gestoßen ist, wollen wir Geschichten, Rätsel und Unterhaltung in Druckform zu unseren Nachbarn nach Hause bringen. Wir sind stolz auf unsere erste und einzige Zeitungsausgabe, in die Sie hier auch digital hineinblättern können.
Die Videos des virtuellen Ariowitsch-Haus stehen Ihnen selbstverständlich weiter auf unserer Website und auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Medienpädagogisches Projekt zur Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte Sachsens gestartet.

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Die Idee: Schüler setzen sich mit jüdischer Geschichte in Sachsen auseinander, suchen außergewöhnliche Ereignisse, begeben sich mit einem alten VW-Bus auf Forschungsreise durch Sachsen und drehen einen Film darüber.

Der erste Film wurde bereits gedreht. SchülerInnen des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium Dresden untersuchten die Familiengeschichte einer Mitschülerin, deren Spuren sie nach Leipzig führten. Die Aufführung des dabei entstandenen Filmes wird im Frühjahr 2020 im Treibhaus Döbeln stattfinden.

Vier weitere Filme werden 2020 folgen.

Ein Projekt mit freundlicher Unterstützung von „Demokratie leben!“ und dem Beauftragten der Sächsischen Regierung für das jüdische Leben, Dr. Thomas Feist.

Bloch im Bahnhof – ein emotionaler Rückblick – jetzt auf youtube

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Ab jetzt ist es möglich, noch einmal auf das emotionale und bewegende Abschlusskonzert der #JüdischenWoche im Leipziger Hauptbahnhof zurückzublicken. 200 vor allem junge deutsche und israelische Musiker/innen brachten unter der Leitung von Ludwig Böhme eines der größten jüdischen chorsinfonischen Werke, das „Avodath Hakodesh“ (Sabbat Gottesdienst) von Ernest Bloch zur Aufführung.

Vielen Dank an Stephan Dietze von anders-drehen und alle Mitwirkenden und Unterstützer: Leipziger Synagogalchor, Jugendsinfonieorchester Leipzig, Männerstimmen des MDR Kinderchor, #MoranChoir#GewandhausJugendchor#LeipzigerVocalkollektiv, Chorpaten des #MDRRundfunkchores, Promenaden Hauptbahnhof.

Und hier geht´s zum Video: https://m.youtube.com/watch?v=olN7uxFbdA8

Kultusminister Piwarz schloss gestern, den 8. Mai 2019, den Gestellungsvertrag mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden …

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… in Vertretung der Vorsitzenden Dr. Nora Goldenbogen und dem stellvertretenden Vorsitzenden Küf Kaufmann über die Gestellung von Lehrkräften im Dienst des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden oder seiner Mitgliedsgemeinden. Damit soll der Jüdische Religionsunterricht durch Mitarbeiter bzw. Lehrkräfte der Jüdischen Gemeinden sichergestellt werden.

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Prof. Dr. Roland Wöller nach dem sachlichen und offenen Gespräch am 8. Mai 2019 mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft Sachsens.

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v.r.n.l. Landesrabbiner Zsolt Balla, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und Präsidiumsmitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland, Küf Kaufmann, Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden und Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Dresden, Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Chemnitz, Dr. Ruth Röcher.