Am Abend des 9. Oktober finden wir ein Zeichen der Solidarität vor dem Ariowitschhaus. Wir sagen Danke für die Anteilnahme und emotionale Unterstützung.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern des schrecklichen Ereignisses in Halle/Saale und deren Familien und Freunden.

Präventionsprojekt zur Bekämpfung von Antisemitismus stellt sich vor

Das Ariowitsch-Haus präsentierte vor Beamten des sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung (LaSuB) am Montag und Dienstag ein neues Projekt zum Abbau von Antisemitismus. Ziel ist es, ein Kompetenzzentrum zur Antisemitismusprävention aufzubauen und mithilfe von Fortbildungen und Workshops unterschiedliche Zielgruppen für das Thema zu sensibilisieren.

Am 26. und 27. August hatte das Ariowitsch-Haus einige prominente Besucher. Neben Prof. Samuel Salzborn (Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin) und Dr. Olaf Glöckner (Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam), die für den theoretischen Input sorgten waren Thomas Feist (Beauftragter für jüdisches Leben in Sachsen), Mitarbeiter des LaSuB und Wiebke Rasumny stellvertretend für Rent-a-Jew anwesend. Angeboten wurden Führungen durch die Räumlichkeiten des Ariowitsch-Hauses und die Leipziger Synagoge und eine Einführung in jüdische Speiseregeln mit anschließendem koscheren Essen. Der Höhepunkt der beiden Tage war die Vorstellung des Projekts „Abbau von Antisemitismus“.

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Geplant sind Workshops mit Kindern und Jugendlichen, sowie Multiplikatoren. Neben Einführungen in die historische Genese sowie aktuelle Formen des Antisemitismus werden auch Workshops zur Vertiefung angeboten. Das bisherige Repertoire der Referenten umfasst Verschwörungsideologien am Beispiel der “Protokolle der Weisen von Zion“, Antisemitismus im Deutschrap, die „Neue Rechte“, die Vertreibung der Juden aus den arabischen Ländern und dem heutigen Iran, künstlerische Zugänge und einen Poesie bzw. Rap-Workshop. Der Anspruch des Projektes ist, auf die jeweilige Zielgruppe oder den Problemfall zugeschnittene Workshops anzubieten. Neben den klassischen Domänen der Bildungsarbeit sollen auch Polizisten, Anwälte und Richter für das Thema geschult werden, damit neben der notwendigen Prävention auch die nötigen Sanktionsmaßnahmen erfolgen, die für den konsequente Bekämpfung des Antisemitismus unabdingbar sind.

Herbst im Ariowitsch-Haus

Der Herbst im Ariowitsch-Haus: Humor, Musik und Vorträge

Liebe Freunde des Ariowitsch-Hauses, nach der Sommerpause freuen wir uns, Ihnen das Programm für einen ereignisreichen Herbst in unserem Begegnungszentrum vorstellen zu können. Wir hoffen, Sie hatten eine entspannte Sommerzeit und laden herzlich ein zu einem bunten Angebot aus Vorträgen, Konzerten, Ausstellungen und Humor:

Am Sonntag, den 8. September ab 17 Uhr berichtet der Forstingenieur Johannes Guagnin über die Entstehung des Jüdischen Nationalfonds Jerusalem für Deutschland. Die 1901 gegründete Organisation hat sich mit den Herausforderungen der Zeit in Bezug auf Umwelt gewandelt und immer neue Herausforderungen gemeistert. Der Hauptdelegierte des JNF-KKL stellt in dem Vortrag unter dem Titel Israel 2040 – Auf dem Weg zum Land von morgen auch die Herausforderungen für die kommenden Jahrzehnte vor. Die musikalische Rahmung des Vortrags ist noch eine Überraschung, kommen Sie und hören Sie selbst! Wir bitten um vorherige Anmeldung unter lippe@ariowitschhaus.de.

Eine Woche später präsentieren die beiden Rabbiner Zsolt Balla und Daniel Fabian „Lieder für Herz und Seele – Rund um das jüdische Jahr“, ein Programm mit liturgischen Gesängen, das dem 10-jährigen Bestehen des Rabbinerseminars zu Berlin gewidmet ist. Beide Rabbiner sind nicht nur Musiker und Bühnenpartner sondern auch beliebte Rabbiner in ihren Gemeinden. Rabbiner Balla ist außerdem Direktor des Instituts für Traditionelle Jüdische Liturgie in Leipzig und gleichzeitig Landesrabbiner in Sachsen. Mit ihren liturgischen Gesängen führen die Rabbiner Zsolt Balla und Daniel Fabian ihre Zuhörer auf eine spannende und unterhaltsame Reise durch die jüdischen Feiertage und Sitten. Die liturgische Matinee findet am Sonntag, den 15. September ab 16 Uhr in der Gemeindesynagoge in der Keilstraße 4 statt. Männliche Besucher tragen in der Synagoge bitte eine Kopfbedeckung.

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Am Mittwoch, den 18. September freuen wir uns auf die zweite Ausgabe der neuen Vortragsreihe Basiswissen zum Judentum. Als zweites Thema stellen Dr. Timotheus Arndt von der Forschungsstelle Judentum der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig und der Landesrabbiner Zsolt Bala das jüdische Festjahr vor: „Feste sind Inseln im Strom oder gar im Meer der Zeit. Im Falle Israels lassen sie Erfahrungen, die in biblischen und späteren Erzählungen aufbewahrt werden, lebendig werden, holen sie in die Gegenwart, verbinden Altes mit Neuem.“ Dr. Arndt und Rabbiner Balla geben einen Überblick über die jüdischen Feste und erklären, wie der Kalender funktioniert. Die Vortragsreihe bildet für Laien und Interessierte einen Einstieg in Wissen zum Judentum.

2019 jährt sich der Geburtstag von Clara Schumann zum 200. Mal – das ist ein guter Anlass, sich dem Leben und Wirken der Leipziger Komponistin und Musikerin zu widmen. Am Sonntag, den 22. September ab 17 Uhr stellen unter dem Motto Schumann versus Zwetajewa – ein Frauenbild im Wandel Lora Kostina am Klavier unter der Mitwirkung von Daniel Werbach am Kontrabass, Tom Friedrich am Schlagzeug und der Schauspielerin Jana Bauke als Sprecherin Werke der beiden Komponistinnen zeitgenössisch in Jazzarrangements vor. Dabei wird das romantische, ideale Frauenbild von Clara Schumann in ihrer Musik durch das lebensechte biographische und poetische „ich“ der russischen Dichterin Marina Zwetajewa mit deren Poesie kontrastiert. Die verschiedenen Einflüsse und Stile vermengen sich an diesem Abend zu einem Gesamtkunstwerk, das die verschiedenen Facetten gegeneinander aufstellt und in Einklang bringt.

Am Dienstag, den 24. September um 19 Uhr steht ebenfalls Clara Schumann im Mittelpunkt. Die AG Jüdisches Leben des BV Waldstraßenviertel e. V. hat die Schauspielerin und Publizistin Steffi Böttger zum Vortrag Nur Frauenzimmerarbeit – Das zweite Leben der Clara Schumann eingeladen. In ihrem teils heiteren, teils anrührenden Vortrag stellt sie Fragen, um die gern ein großer Bogen geschlagen wird: War die Komponistin, die als „Wunderkind“ groß wurde und für eine Frau zu ihrer Zeit außergewöhnliche Bekanntheit erlangte, eine „eiskalte Karrieristin“ oder eine liebevolle Mutter? Wie hat sie als ihre eigene Konzertagentin verhandelt und bis zu 200 Auftritte im Jahr organisiert, bei denen sie möglichst immer auch ihren eigenen Flügel mitnahm?

Das September-Programm beschließt mit einem Vortrag zu nicht minder hitzig aufgeladenen Debatten: Juden und Muslime zwischen Konflikt und Symbiose lautet das Thema, zu dem Omar Kamil am Donnerstag, den 26. September um 19 Uhr referiert, eingeladen von der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft Leipzig. Sowohl das Judentum als auch der Islam berufen sich auf abrahamitische Tradition, dennoch haben diverse historische Ereignisse wie der palästinensisch-israelische Konflikt das Verhältnis zwischen Nähe und Distanz belastet. Der Vortrag geht den jüdisch-muslimischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart nach.

Der Oktober beginnt mit der Ausstellungseröffnung Fotomomente. Metamorphose eines Hauses. Im Zentrum steht das jetzige Ariowitsch-Haus, das auch ein Mehrgenerationenprojekt beherbergt. Das Haus in der Hinrichsenstraße 14 hat eine lange und wechselvolle Geschichte – vom Altenheim bis zum Kultur- und Begegnungszentrum. Die Fotografin Silvia Hauptmann und Efim Kerzhner von der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig haben vor Allem das Erwachen des Gebäudes aus langjähriger Vergessenheit eingefangen. Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 6. Oktober um 15 Uhr  zeigen wir den Film „Das leere Haus“ von Miriam Pfeiffer von 2004 und sprechen über die ereignisreiche und teils schwere Entstehung des Begegnungszentrums.

Der dritte Teil der Vortragsreihe Basiswissen zum Judentum dreht sich um Wegmarken im jüdischen Leben. Dr. Timotheus Arndt und Zsolt Balla stellen die wichtigsten Feste im Lebensverlauf vor: Wie markiert eine jüdische Familie, eine Gemeinde oder die gesamte Gemeinschaft Entwicklungsschritte, Änderungen und Entscheidungen im Leben Einzelner? Wie erleben Kinder ihr Aufwachsen, wie nehmen Erwachsene ihren Platz in der Gemeinde wahr, wie kommt eine Ehe zustande, wie gestaltet sich Familienleben? Diese Fragen werden besonders für Interessierte ohne Vorwissen geeignet am Mittwoch, den 23. Oktober um 18 Uhr beantwortet.

Humorvoll wird es am Mittwoch, den 23. Oktober ab 20 Uhr mit der Lachmesse im Ariowitsch-Haus. Der Kabarettist Veri – eigentlich heißt er Franz-Xaver, aber für lange Namen ist heute keine Zeit mehr, deshalb einfach: Veri. Kurz, knapp, knackig – nimmt uns mit in den Urlaub und bietet Orientierungshilfe speziell für Deutsche in der Schweiz und umgekehrt. Er ist ein kleiner Mann, der große Gedanken pointiert zusammenfasst: Ob es um den Kampf um die beste Pool-Liege geht oder um Seitenhiebe auf Politik und Gesellschaft. Die Kunstfigur Veri, verkörpert vom Innerschweizer Kabarettisten Thomas Lötscher, stellt fest: „Das Verbindende sind die gemeinsamen Unterschiede“. Zu Veri – „Typisch Verien!“ Kabarettistisches Souvenir-Recycling sind die Gäste eingeladen, auch eigene eingestaubte Ferienandenken zum Tauschen und Entsorgen an Veri’s Souvenir-Börse mitzubringen. Tickets zur Veranstaltung gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Am Sonntag, den 27. Oktober um 17 Uhr begrüßen wir Karsten Troyke und das Trio Scho mit ihrem Programm Odessa – Berlin – Paris: Jewish Cabaret Concert. Der Chansonsänger, Schauspieler und Sprecher Karsten Troyke hat sich vor allem mit jiddischen Liedern einen internationalen Namen gemacht. Er gilt als einer der bedeutendsten Interpreten dieses Genres in Europa. Sein Jiddisch klingt wie aus der alten Zeit des Volkstheaters und Cabarets, die Themen seiner Konzerte sind jedoch ganz dem Heute gewidmet. Begleitet wird Troyke vom Trio Scho, das 1992 in der ukrainischen Stadt Poltawa entstand und seit 1994 vorwiegend auf Berliner Bühnen unterwegs ist. Die Musik von Gennadij Desatnik (Violine, Gesang, Gitarre), Valeriy Khoryshman (Akkordeon, Gesang) und Alexander Franz (Bass, Gesang) steht in der Tradition des jüdischen Odessa. Der Klarinetten-Solist Jan Hermerschmidt ergänzt das Ensemble.

Seit Ende Juni kann die Ausstellung Zsolt Balla – Landesrabbiner von Sachsen: Ein Fotoessay von Silvia Hauptmann im Ausstellungsraum des Ariowitsch-Hauses besucht werden. Nun endet die Ausstellung. Dr. Kerstin Plowinski, die Geschäftsführerin der Ephraim Carlebach Stiftung wird am Dienstag, dem 29. Oktober um 18 Uhr abschließende Worte zur Ausstellung sprechen. Dieser Abend bietet noch einmal die Chance, die fotografische Dokumentation des Weges von Zsolt Balla vom beliebten Gemeinderabbiner der Israelitischen Religionsgemeinde bis zur Berufung zum Landesrabbiner 2019 zu bestaunen.

Ebenfalls am Dienstag, den 29. Oktober ab 19 Uhr spricht Julia Blume zum Leben des Leipziger Künstlers Hugo Steiner-Prag. Der mit Bildeindrücken untermalte Vortrag illustriert die verschiedenen Phasen seines Künstlerlebens – von Steiner-Prags Berufung an die Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe über Lehre und Bühnenbildner- sowie Kurator-Tätigkeiten bis zur Gründung der Buchkunststiftung. Im November 1933 verließ das facettenreiche Talent Leipzig und baute in Prag eine Schule für angewandte Kunst auf, bevor er über Stockholm nach New York emigrierte. Kunstinteressierte sind herzlich eingeladen zur Biografievorstellung Hugo Steiner-Prag (1880-1945) – eine prägende Künstlerpersönlichkeit in Leipzig zwischen 1907 und 1933.

Unser Novemberprogramm beginnt mit einer lauschigen Herbstveranstaltung: Die bekannte deutsch-jüdische Schriftstellerin und Vogue-Kolumnistin Mirna Funk stellt ihr zusammen mit der israelischen Künstlerin Maayan Sophia Weisstub konzipiertes Kinderbuch „Wo ist Papa?“ vor. Am Sonntag, den 3. November um 15 Uhr diskutiert sie auch über reaktionäre Familienvorstellungen und Feminismus in Deutschland und Israel. Ihr Kinderbuch bebildert liebevoll Familienmodelle abseits der traditionellen Normen: So kommen etwa ein schwules Gazellen-Pärchen mit Adoptivschildkröte und eine alleinerziehende Löwenmama vor. Das Kinderbuch ist ein zugängliches Plädoyer für mehr Vielfalt und Offenheit gegenüber Familienkonzepten.

Die Leipziger Universität und ihre „jüdischen Professoren“ im „Dritten Reich“ werden im Vortrag von Prof. Dr. Ulrich von Hehl am Dienstag, den 12. November um 19 Uhr untersucht. Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 hat auch die Universität Leipzig in gravierender Weise verändert. Zahlreiche jüdische Professoren wurden schikaniert und unter entwürdigenden Umständen aus dem Dienst entlassen. Im Vortrag werden konkrete Beispiele nachgezeichnet, etwa von den zahlreichen Professoren, die nach ihrer Entlassung in KZ- und Vernichtungslager umkamen. Dieses Kapitel und die damit verknüpfen Schicksale werden von Prof. Dr. Ulrich Hehl, eingeladen von der AG Jüdisches Leben des BV Waldstraßenviertel, im abendlichen Vortrag vorgestellt.

Max Brodt (geb. 1884 in Prag, gest. 1968 in Athen) ist bekannt als Freund Kafkas und als „Bewahrer“ dessen Werkes – er war jedoch weitaus mehr. Im Prag des 20. Jahrhunderts war er ein geachteter Autor, Komponist und Literatur- und Musikkritiker. Im Mittelpunkt des Vortrags am Dienstag, den 26 November um 19 Uhr von Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt steht sein bekanntester Roman: Zwischen Wissenschaft und Religion: „Tycho Brahes Weg zu Gott“ von Max Brod. Der historische Roman spielt in Prag zur Zeit von Rudolf II, der als katholischer Kaiser den beiden protestantischen Astronomen Tycho Brahe und Johannes Kepler Zuflucht gewährte und damit einen Grundstein für die moderne Naturwissenschaft legte. Auch hier lädt der BV Waldstraßenviertel e. V. zur Veranstaltung ein.

Am Mittwoch, den 27. November um 18 Uhr folgt Teil 4 der Vortragsreihe Basiswissen zum Judentum. Rabbiner, Priester und andere Aufgaben stehen in dieser Ausgabe im Fokus. Dr. Timotheus Arndt und Zsolt Balla erklären, was einen Rabbiner ausmacht und wie man zum Rabbiner wird. Können auch Frauen dieses Amt ausüben? Was gibt es noch für Aufgaben, Ämter und Rollen in jüdischen Gemeinden? Alle Interessierte, egal mit wie viel Vorwissen, sind herzlich zum kostenfreien Vortrag in den Salon des Ariowitsch-Hauses eingeladen.

Das Herbstprogramm wird beschlossen durch einen weiteren Vortrag der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft Leipzig: Esther Jonas-Märtin berichtet über Jüdische Identität in der DDR. Auch wenn in der DDR Religionsfreiheit in der Verfassung festgeschrieben war, sah besonders in Bezug auf jüdisches Leben der Alltag anders aus. Gerade jüdische Gemeinden durchliefen verschiedene Phasen des Umgangs und der Politik in Bezug auf Religiosität im autoritären Staat. Esther Jonas-Märtin geht den Lebensumständen jüdischer Menschen in der DDR sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch autobiographisch nach.

Neben dem umfassenden Veranstaltungsangebot können auch die Vernissage des israelischen Malers Amos Yaskil – Farbenrausch sowie die Ausstellung Ephraim Carlebach – mehr als nur eine Biographie zum Leben und Werk des berühmtesten Rabbiners Leipzig noch bis zum 30. September beziehungsweise bis zum 19. Dezember bestaunt werden.

Wir wünschen eine entspannte und stimmungsvolle Herbstzeit und freuen uns auf Begegnungen und Austausch im Ariowitsch-Haus!

Jüdische Woche 2019 – Impressionen

Trotz tropischer Temperaturen von bis zu 38 °C blicken wir auf eine sehr erfolgreiche Jüdische Woche zurück. Mehr als 10.000 Besucher nahmen an den über 100 verschiedenen Veranstaltungen teil. 

Hier finden Sie einige Impressionen der Jüdischen Woche im Ariowitsch-Haus.

Die nächste Jüdische Woche findet vom 26. Juni – 4. Juli 2021 statt.

Kultusminister Piwarz schloss gestern, den 8. Mai 2019, den Gestellungsvertrag mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden in Vertretung der Vorsitzenden Dr. Nora Goldenbogen und dem stellvertretenden Vorsitzenden Küf Kaufmann über die Gestellung von Lehrkräften im Dienst des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden oder seiner Mitgliedsgemeinden. Damit soll der Jüdische Religionsunterricht durch Mitarbeiter bzw. Lehrkräfte der Jüdischen Gemeinden sichergestellt werden.

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Prof. Dr. Roland Wöller nach dem sachlichen und offenen Gespräch am 8. Mai 2019 mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft Sachsens: v.r.n.l. Landesrabbiner Zsolt Balla, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und Präsidiumsmitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland, Küf Kaufmann, Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden und Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Dresden, Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Chemnitz, Dr. Ruth Röcher.

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