Herbst im Ariowitsch-Haus

Den Auftakt des Herbstprogramms gibt die Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft am 4. September, 19 Uhr, im Salon mit einem Vortrag von Armin H. Flesch zum Thema „Die Erben der Arisierung – Vom Umgang heutiger Eigentümer mittelständischer Familienunternehmen mit der NS-Vergangenheit ihrer Firmen und Familien“.

„Kann Integration gelingen?“ heißt eine Podiums-diskussion am 27. September, 18 Uhr, die im Rahmen des 72. Deutschen Juristentages im Saal des Ariowitsch-Hauses stattfinden wird. Auf dem Podium diskutiert der in Berlin aufgewachsene deutsch-israelische Politologe, Buchautor und Offizier Arye Sharuz Shalicar, der seit 2009 als Presseoffizier bei den Israelischen Verteidigungsstreitkräften tätig ist, mit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping. Moderiert wird die Veranstaltung von der langjährigen Bundes- und Landtagsabgeordneten Antje Hermenau. Einlass nur nach vorheriger Anmeldung unter kontakt@ariowitschhaus.de

Ein besonderes Ausstellungsprojekt zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms vom 9. November 1938 wird am 7. Oktober, 17 Uhr, im Saal des Zentrums Jüdischer Kultur in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig eröffnet. BRUCH | STÜCKE – Die November-pogrome in Sachsen 1938 gibt erstmals einen Überblick über die sächsischen Novemberpogrome auch in kleineren Orten und wird gleichzeitig auch in Chemnitz und Dresden ausgestellt. Zur Ausstellungseröffnung sprechen Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Oliver Schenck, Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Rolf Isaacsohn, Ehrenmitglied der Israelitischen Religions-gemeinde zu Leipzig und Zeitzeuge sowie Daniel Ristau, Historiker und Leiter des Projektes BRUCH | STÜCKE.

Die Ausstellung ist bis 31. Dezember immer Montag bis Donnerstag von 9-17 Uhr und sonntags zu Veranstaltungen geöffnet.

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Der Bankier Hans Kroch und sein Engagement für die Stadt Leipzig stehen im Mittelpunkt eines Vortrages von Steffen Held am 9. Oktober, 19 Uhr, im Salon des Ariowitsch-Hauses, den die AG Jüdisches Leben des BV Waldstraßenviertel e. V. initiiert hat.

Musikalisch wird es am 14. Oktober, 17 Uhr. Die Ginzburg-Dynastie – eine Klezmer-Band in der 6. Generation spielt osteuropäischen Klezmer, Swing, Jiddisch-Cabaret, Oriental-Pop und feinsten Jazz. Die Kunst des Klezmers wurde in der Familie seit Generationen vom Vater zum Sohn weitergegeben. Nach 150 Jahren musikalischer Weltreise durch vier Kontinente ist die Ginzburg-Dynastie „back to the roots“ und schlägt eine musikalische Brücke zwischen der jahrhundertealten Tradition und der Moderne. Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €.

Eine neue Vortragsreihe von Dr. Ittai Tamari mit dem Titel „Wegweiser durch das Judentum“ beginnt am 15. Oktober, 18 Uhr, im Salon. Der Leiter des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland spricht über Antisemitische Literatur und Kultur im Deutschland des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.

Im Rahmen der Ausstellung BRUCH | STÜCKE und in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig hält Frau Dr. Andrea Lorz am 22. Oktober, 18 Uhr, einen Vortrag zu den Ereignissen in und nach der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 in Leipzig mit dem Titel „Nur der Mob?“.

„Weiße Sprache“ – Moderne jiddische Lyrik können die Besucher des Ariowitsch-Hauses am 24. Oktober, 19.15 Uhr von der Autorin, Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin Efrat Gal-Ed hören. Die Lesung findet in jiddischer und deutscher Sprache statt und ist eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow.

Lustig wird es am 25. Oktober, 20 Uhr, wenn der jüdische Musiker und Poet Roman Grinberg mit seinem Programm Erfolg ist kein Zufall. Gott wird helfen… Ja, aber wer hilft mir bis dahin? im Rahmen der Lachmesse im Zentrum Jüdischer Kultur zu Gast ist. Nähere Informationen unter: www.lachmesse.de

Die nächste Jüdische Woche findet vom 23. Juni – 30. Juni 2019 statt.

Das war die 12. Jüdische Woche in Leipzig (18. Juni bis 25. Juni 2017)

Eröffnung der Jüdischen Woche am 18. Juni 2017 – ein Rückblick.

Am Sonntag, den 18. Juni, 15 Uhr, fand die feierliche Eröffnung in der Gemeindesynagoge, Keilstraße 4, statt. Im Anschluss daran waren die Gäste zu einem kleinen Empfang mit historischem Antlitz geladen. Wir danken dem Schauspiel Leipzig für die wunderbare Unterstützung des historischen Empfangs.

Das gesamte Programm der Jüdischen Woche steht Ihnen hier zum Herunterladen als Programmheft mit dem dazu gehörigen Stadtplan (Innenseite) und Stadtplan (Außenseite) zur Verfügung.

Informationen zur Jüdischen Woche finden Sie unter www.leipzig.de/juedische-woche oder auf Facebook.

Jüdische Woche im Ariowitsch-Haus – ein Rückblick.

Zwischen dem 14. Juni und dem 25. Juni fanden 13 Veranstaltungen im Zentrum Jüdischer Kultur statt – 4 Ausstellungseröffnungen, 3 Konzerte sowie Vorträge, Tanztheater, Begegnungsabende und musikalisch-literarische Abende. Bei wunderschönem Sommerwetter und guter Stimmung blicken wir auf eine erfolgreiche jüdische Woche zurück.

Die nächste Jüdische Woche findet vom 23. Juni bis 30. Juni 2019 statt.

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