Neues aus dem Ariowitsch-Haus

+++ 8.4. | Jom haScho’a – Holocaust-Gedenktag | Wir gedenken! +++ Schneeblumen-Gedenken am 13.4. abgesagt +++ 15.04. | 17 Uhr | Online-Workshop „Antisemitismus in der Schule – Aktuelle Erscheinungsformen,  Möglichkeiten und Grenzen von Aufklärung und Bildung | Anmeldung unter buchner@ariowitschhaus.de +++ 18.04. | 17 Uhr | „All my deepest love…” – Briefe an Wilma | Szenische Lesung und Vortrag zum Jahrestag der Befreiung Leipzigs 1945 mit Meigl Hoffmann und Heike Ronniger | Youtube-Premiere +++ 22.04. | 17 Uhr | Online-Workshop „Gestern wie heute – Didaktik eines  Antidiskriminierungsprojektes“ | Anmeldung unter buchner@ariowitschhaus.de +++ Neues Unterhaltungsformat erschienen: Ariowitsch-Haus im Gespräch mit … Dr. Olaf Glöckner und Prof. Katrin Richter +++ MDR-Dokumentation „Jüdisch sein – eine Frage der Identität“ +++

Liebe Freunde,

April ist der Monat der jüdischen Feier- und Gedenktage: am 4. April endet das Pessach-Fest, das seit 27. März gefeiert wurde, am 8. April ist Holocaust-Gedenktag Jom haScho’a und am 15. April feiert Israel den 73. Jahrestag seiner Staatsgründung. Normalerweise finden dazu traditionell im Ariowitsch-Haus Veranstaltungen statt. In diesem Jahr werden wir mit eigenen und geteilten Videos feiern und gedenken. Sie finden sie auf unserem prall gefüllten Youtube-Kanal. Viel Vergnügen.

Eine Veranstaltung möchten wir Ihnen sehr ans Herz legen: „All my deepest love…“ Briefe an Wilma am 18. April, 17 Uhr. 800 Briefe schrieb der amerikanische Soldat Greg … 

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… seiner geliebten Wilma während seines Einsatzes für die amerikanische Armee in Deutschland von 1944-45 und als Befreier Leipzigs am 18. April 1945. Sie sind ein berührendes Zeitdokument. In einer szenischen Lesung von Meigl Hoffmann und Heike Ronniger mit Musik und Fotos tauchen wir nicht nur in die Gedanken und Gefühle von Greg ein, sondern auch in die Zeit der Befreiung Deutschlands von den Nationalsozialisten. Auch die Tochter von Wilma und Greg, Susie, wird zu Wort kommen. Nora Michalski, Mitarbeiterin des Stadtarchivs Leipzig, spricht einleitende Wort und setzt die Briefe in den historischen Kontext. Da diese Veranstaltung corona-bedingt nicht im Ariowitsch-Haus stattfinden kann, haben wir sie aufgezeichnet und stellen sie in einer Youtube-Premiere am 18. April, 17 Uhr, auf unserem Youtube-Kanal zur Verfügung.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Ihnen! Bis dahin bleiben Sie bitte unbedingt gesund und bleiben Sie uns treu.

Ihr Ariowitsch-Haus-Team

Frühling im Ariowitsch-Haus

Schalom – Jüdische Woche Leipzig 2021

Die nächste Jüdische Woche in Leipzig findet vom 27. Juni bis 4. Juli 2021 statt.

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Die Jüdische Woche 2021 ist dem Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gewidmet. Rund 130 Veranstaltungen an über 60 Veranstaltungsorten bieten einen bunten Einblick in jüdisches Leben, jüdische Kultur und jüdische Traditionen.

Das Programmheft erscheint Mitte Mai online hier und Anfang Juni als Printausgabe.

Das Ariowitsch-Haus erhält den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020 für das Projekt „Abbau von Antisemitismus“! Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung.

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Am Abend des 10. Novembers wurde dieser Preis im Rahmen eines digitalen Festaktes von der Amadeu-Antonio-Stiftung verliehen.

Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus erhielt als einer von sechs Nominierten den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie verliehen für sein Projekt „Abbau von Antisemitismus“.

„Wir, das Team des Ariowitsch-Haues, sind sehr stolz und glücklich über diesen Preis. Wir sehen ihn als gesellschaftliche Anerkennung unserer Arbeit und er bestärkt uns in unseren alltäglichen Bemühungen in diesem Bereich“, so Küf Kaufmann, Direktor der Ariowitsch-Hauses und Vorstandsvorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

Das Projekt sieht seinen Schwerpunkt in der Bildung von Multiplikatoren. Erst wenn LehrerInnen, AnwältInnen, PolizistInnen und andere Personen mit Bildungsauftrag Antisemitismus verstehen und ihr Wissen in ihr Arbeitsverständnis integrieren, kann wirksam gegen Antisemitismus gearbeitet werden. In zielgruppenspezifisch entwickelten Workshops wird thematisch jedes politische und religiöse Feld, in dem sich Antisemitismus ausbildet, abgedeckt, angepasst an die jeweiligen Berufszweige.

Mit dem Sächsischen Förderpreis ehren und würdigen seit 2007 private Stiftungen die wichtige Arbeit von sächsischen Initiativen und Kommunen, die sich für Demokratie, Menschenwürde und gegen Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit engagieren. Die Jury besteht aus VertreterInnen der auslobenden Stiftungen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen.

Eine Zeitung für die Nachbarschaft

Wir sind unter die Zeitungsverleger gegangen! Nachdem die digitale Plattform „Ariowitsch-Haus Virtuell“ schon auf positive Resonanz gestoßen ist, wollen wir Geschichten, Rätsel und Unterhaltung in Druckform zu unseren Nachbarn nach Hause bringen. Wir sind stolz auf unsere erste und einzige Zeitungsausgabe, in die Sie hier auch digital hineinblättern können.
Die Videos des virtuellen Ariowitsch-Haus stehen Ihnen selbstverständlich weiter auf unserer Website und auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung.

Medienpädagogisches Projekt zur Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte Sachsens gestartet.

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Die Idee: Schüler setzen sich mit jüdischer Geschichte in Sachsen auseinander, suchen außergewöhnliche Ereignisse, begeben sich mit einem alten VW-Bus auf Forschungsreise durch Sachsen und drehen einen Film darüber.

Der erste Film wurde bereits gedreht. SchülerInnen des Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium Dresden untersuchten die Familiengeschichte einer Mitschülerin, deren Spuren sie nach Leipzig führten. Die Aufführung des dabei entstandenen Filmes wird im Frühjahr 2020 im Treibhaus Döbeln stattfinden.

Vier weitere Filme werden 2020 folgen.

Ein Projekt mit freundlicher Unterstützung von „Demokratie leben!“ und dem Beauftragten der Sächsischen Regierung für das jüdische Leben, Dr. Thomas Feist.

Bloch im Bahnhof – ein emotionaler Rückblick – jetzt auf youtube

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Ab jetzt ist es möglich, noch einmal auf das emotionale und bewegende Abschlusskonzert der #JüdischenWoche im Leipziger Hauptbahnhof zurückzublicken. 200 vor allem junge deutsche und israelische Musiker/innen brachten unter der Leitung von Ludwig Böhme eines der größten jüdischen chorsinfonischen Werke, das „Avodath Hakodesh“ (Sabbat Gottesdienst) von Ernest Bloch zur Aufführung.

Vielen Dank an Stephan Dietze von anders-drehen und alle Mitwirkenden und Unterstützer: Leipziger Synagogalchor, Jugendsinfonieorchester Leipzig, Männerstimmen des MDR Kinderchor, #MoranChoir#GewandhausJugendchor#LeipzigerVocalkollektiv, Chorpaten des #MDRRundfunkchores, Promenaden Hauptbahnhof.

Und hier geht´s zum Video: https://m.youtube.com/watch?v=olN7uxFbdA8

Kultusminister Piwarz schloss gestern, den 8. Mai 2019, den Gestellungsvertrag mit dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden …

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… in Vertretung der Vorsitzenden Dr. Nora Goldenbogen und dem stellvertretenden Vorsitzenden Küf Kaufmann über die Gestellung von Lehrkräften im Dienst des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden oder seiner Mitgliedsgemeinden. Damit soll der Jüdische Religionsunterricht durch Mitarbeiter bzw. Lehrkräfte der Jüdischen Gemeinden sichergestellt werden.

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Prof. Dr. Roland Wöller nach dem sachlichen und offenen Gespräch am 8. Mai 2019 mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft Sachsens.

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v.r.n.l. Landesrabbiner Zsolt Balla, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und Präsidiumsmitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland, Küf Kaufmann, Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden und Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Dresden, Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Chemnitz, Dr. Ruth Röcher.

Unsere nächsten Veranstaltungen