Virtuell

Ariowitsch-Haus virtuell

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung zwingen uns, neue Wege zu gehen. Während das Ariowitsch-Haus zuvor Gastgeber vieler verschiedene Veranstaltungen war, bleiben unsere Räume heute dem Publikumsverkehr verschlossen. Wir möchten unseren Besuchern dennoch ein abgewandeltes Programm bieten. Dazu haben wir diverse Ideen mit pädagogischem, spielerischem und künstlerischem Charakter entwickelt.  Die Corona-Pandemie hat uns, während sie eine Türe verschloss, also eine andere geöffnet. 

Unsere Unterhaltungs- und Informationsangebote werden fortlaufend aktualisiert.

Ariowitsch-Haus

Rundgang

Erleben Sie das Ariowitsch-Haus hautnah online, in unserem virtuellen Rundgang. Auch wenn unser Haus geschlossen bleibt, können Sie hier alle Räume in unserem kurzen Video-Rundgang für sich entdecken, damit Sie bestens informiert sind, sobald Sie uns wieder persönlich besuchen können!

Zeitung

Mit unserer Zeitung wollen wir Geschichten, Rätsel und Unterhaltung in Druckform zu unseren Nachbarn nach Hause bringen. Wenn das Angebot des Ariowitsch-Hauses noch nicht wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen kann, soll es trotzdem Möglichkeiten geben, am üblichen Wissens- und Unterhaltungsangebot teilzuhaben. Blättern Sie gern hier digital rein.

Online-Veranstaltungen

NEUE VORTRAGSREIHE via ZOOM: #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst.

ZOOM-MEETING-LINK: https://zoom.us/j/97203454609?pwd=OTAzcFMyT1YvK0RLRkt4S0RFVUJ6dz09 2. Thema: Purim | Karneval Mit Dr. Timotheus Arndt (Forschungsstelle Judentum, Theologische Fakultät der Universität Leipzig) und weiteren wechselnden Referenten Das Buch Esther berichtet von der wundersamen Rettung des jüdischen Volkes vor staatlicher Pogrome in der persischen Diaspora. Diese Rettung ist für Jüdinnen und Juden Anlass Purim zu feiern. Im Laufe der Jahrhunderte […]

ZOOM-VORTRAG: Neuzeitliche rabbinische Perspektiven auf das Christentum

ZOOM-MEETING-LINK: https://zoom.us/j/98747970059?pwd=Q200NVF6ZVhPYzdpYjd4NVhEN2xxUT09 Vortrag von Rabbiner Jehoshua Ahrens Immer wieder gab es innerhalb des Judentums die Diskussion um den Status des Christentums. Ist es eine anerkannte Religion oder vielleicht aufgrund der Trinität kein Monotheismus? Spätestens seit der Aufklärung haben sich herausragende Rabbinische Gelehrte wie zum Beispiel Jacob Emden (1697–1776) bemüht, Christen in ihrem Glauben zu verstehen. Doch […]

NEUE VORTRAGSREIHE via ZOOM: #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst.

ZOOM-MEETING-LINK: https://zoom.us/j/96375399510?pwd=Q2RnY1BpVUNMS0RocWoyWmhlU3ZlUT09 1. Thema: Eine Heilige Schrift – zwei Religionen Mit Dr. Timotheus Arndt (Forschungsstelle Judentum, Theologische Fakultät der Universität Leipzig) und weiteren wechselnden Referenten Die Tora ist Quelle des Glaubens von Jüdinnen und Juden, wie von Christinnen und Christen als Teil der Bibel. Die einen lesen sie am Sabbat in der Synagoge, die anderen […]

Unterhaltung

»Na Sdorowje«, »Lehaim!« und »Zum Wohl!«. Wodka löst die Zunge, befeuert das Herz, bringt das Geschichtenerzählen in Gang. Küf Kaufmann blickt auf sein turbulentes Leben zwischen Schwarzem Meer und den Gestaden Sachsens zurück. Charmant und hintersinnig erzählt er von den Abenteuern der Liebe, den Verlockungen der Kunst und den Schwierigkeiten, denen man als Russe in Deutschland und als Jude in Russland begegnet.

Küf Kaufmann liest aus seinem humorvollen Buch „Wodka ist immer koscher“.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Roman Grinberg gilt als einer der vielseitigsten und profiliertesten jüdischen Künstler unserer Zeit. Er ist international tätig als Komponist, Arrangeur, Pianist, Sänger, Entertainer, Schauspieler, Humorist, Chor- und Orchesterleiter. Darüber hinaus ist er Intendant des European Jewish Choirs Festival und des Yiddish Culture Festival Vienna.
Wie kaum ein anderer beherrscht er zudem die Kunst des Erzählens jüdischer Geschichten, Witze und Anekdoten. 2018 war Roman Grinberg mit seinem Programm „Oj hab ich gelacht“ zu Gast im Ariowitsch-Haus mit einem Abend zum Zuhören, Mitsingen, Lachen, Nachdenken und Verstehen.
Wir freuen uns, Ihnen Roman Grinberg am 21. Oktober 2021 erneut bei uns im Ariowitsch-Haus zu präsentieren. Einen kleinen Vorgeschmack geben Ihnen die hier verlinkten Lektionen „Jiddisch für Anfänger“. Viel Spaß!

Wir möchten Ihnen gern dieses Video der Genesis Prize Foundation präsentieren, das die herausragenden Leistungen jüdischer Persönlichkeiten in der Musik im Laufe der Geschichte würdigt. Es ist erstaunlich, wie viel jüdischer Einfluss bis heute auf der Musik liegt, die wir täglich hören und lieben.

Kooperation mit dem Theaterverein K.

Aufzeichnung der Aufführung vom 22.12.2019 aus dem Theaterhaus Schille in Leipzig.

Information

Das Chanukka-Fest dauert acht Tage. In diesem Jahr beginnt es am Abend des 10. Dezember und endet am Abend des 18. Dezember. Chanukka, das Wort, bedeutet „Weihung“ und erinnert an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahr 165 vor unserer Zeitrechnung. Der Gemeinderabbiner der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Zsolt Balla, wird 3 Tage nach dem eigentlichen Chanukka-Fest für alle interessierten LeipzigerInnen über die Herkunft, Entstehung und die Bräuche von Chanukka erzählen.

Live-Übertragung der Einweihung des großen Channukka Leuchters am 10. Dezember 2020 an der Gedenkstätte in der Gottschedstraße in Leipzig. Mit Zsolt Balla (Landesrabbiner Sachsen), Küf Kaufmann (Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig) und Torsten Bonew (Erster Bürgermeister der Stadt Leipzig).

Vortrag von Frau Dr. Elena Solominski

Der Vortrag widmet sich dem Lebenswerk von Staatsrat Jacob Teitel (1850–1939) und der Tätigkeit des Verbandes russischer Juden in Deutschland (1920–1935).  Jacob Teitel war ein wichtiger Vertreter des russischen Judentums, der für den Aufbau der Kontakte mit deutschen Juden sorgte. Als Vorsitzender des „Verbandes russischer Juden in Deutschland“ (1921-1935) setzte er sich für die Rechte der russisch-jüdischen Flüchtlinge in Deutschland und auf internationaler Ebene ein. In der NS-Zeit leisteten der bis 1935 in Deutschland aktive Verband und seine Nachfolgeorganisationen in Frankreich (1935–1965) und den USA (1941–1965) Hilfe für das Überleben von Juden in Deutschland und unterstützten sie bei der Flucht nach Palästina und in die USA.

Der Vortrag findet anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung des „Verbandes russischer Juden in Deutschland“ und des 170. Geburtstages von Jacob Teitel (1850–1939) statt und bietet die seltene Möglichkeit, ins Leben der jüdischen Einwanderer in den 1920 zu schauen.

Dr. Elena Solominski ist Kultur- und Sozialwissenschaftlerin und Autorin des Buches und der Ausstellung über Jacob Teitel („Beschützer der Geflüchteten“, 2019, Sankt-Petersburg, Aliteja-Verlag).

Die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig wünscht allen ein fröhliches Chanukkafest!

Vortrag von Dr. des. Walid Abdelgawad, Leipzig

In der Bibel lesen wir von Noach, der mit seiner Familie und vielen Tieren die Sintflut in einem Kasten überlebt. Weniger bekannt ist bei uns, dass auch die muslimische Überlieferung viel von Noach zu erzählen hat.

Bei Pessach für Jedermann mit dem Leipziger Gemeinderabbiner Zsolt Balla, Präsidiumsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland, werden die Rituale und die Symbolik des Sederabends erklärt und durchgeführt. Seder heißt Ordnung, weil sich der Ablauf der Feier nach einer festen Regel richtet. Im Verlauf der Zeremonie gibt es besondere Speisen von der Sederplatte. Jede Speise hat eine eigene Bedeutung und erinnert an ein Ereignis während der Sklaverei in Ägypten.

Von und mit: sächsischer Landesrabbiner Zsolt Balla.

In unserer Reihe „Basiswissen Judentum“ finden Sie informative Videos zu Themen rund um das jüdische Leben. Die Teile 1-6 der Reihe fanden jeweils als Live-Veranstaltungen im Ariowitsch-Haus statt und wurden nicht aufgezeichnet.

Teil 8: Was ist koscher?

Teil 7: Wie Juden beten

Dr. Marco Helbig stellt in seinem zweiteiligen Vortrag den Leipziger Rabbiner Ephraim Carlebach vor.

Trailer

Kindheit und Studium

Familie in Leipzig

Vortrag von Yuval Rubovich.

Theodor Herzl – 1860 in Budapest geboren, ab 1878 in Wien – war das Muster eines emanzipierten, assimilierten Juden: namhafter Journalist, liberal und kaum seines Judentums bewusst. Erst während seiner Pariser Zeit als Korrespondent der Wiener Neuen Freien Presse 1895, wurde Herzl, enttäuscht von der Emanzipation und mit Antisemitismus konfrontiert, zum Zionisten. Da war er noch nicht 35 Jahre alt. Mit 44 Jahren starb er an Atherosklerose. In diesen kaum zehn Jahren initiierte er eine nationale Bewegung, die die Geschichte der Juden radikal änderte und zur Gründung des Staates Israel 1948 führte. Herzl hat den Zionismus nicht erfunden, gilt aber doch als sein Vater und Prophet des Judenstaates. 1897 rief er zum ersten Zionistenkongress nach Basel. Wir werden den Weg zu diesem und dem 1898 folgenden Kongress verfolgen.

Die MitarbeiterInnen des Ariowitsch-Hauses gedenken gemeinsam mit dem Beauftragten der Sächsischen Landesregierung für das jüdische Leben, Dr. Thomas Feist und dem Landesrabbiner Zsolt Balla am Yom haScho’a mit einer Schweigeminute und einem Gebet den Opfern der Shoah. Musik: Jurrivh Productions

Die Mitglieder der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig gratulieren ihren Veteranen des 2. Weltkrieges.

Gesang: Nathalie Ivasova und Nikolai Hiltov.

Irena Veisaitė im Gespräch mit Aleida Assmann und Claudia Sinnig

Als Irena Veisaitė 1928 im litauischen Kaunas zur Welt kam, war das tragische politische Schicksal ihres Landes noch nicht abzusehen – die Besatzungen durch die deutsche Wehrmacht und die Sowjetunion; Ausgrenzung, Gewalt, Vernichtung. Als Jüdin überlebte sie das Ghetto von Kaunas und musste nach Kriegsende den Antisemitismus der Stalin-Ära ertragen. Doch Irena Veisaitė blieb dem Leben treu, das ein Leben wird für die Kunst und die Literatur – nicht nur in Litauen. Sie studiert in Moskau und Leningrad, wird vergeblich vom Geheimdienst umworben, richtet das Thomas-Mann-Kulturzentrum in Nidden ein und engagiert sich bis heute für die Soros-Stiftung, die sich u. a. für die demokratischen und pluralistischen Gesellschaften in Osteuropa einsetzt. Über ihr buchstäbliches Jahrhundertleben, über Zeitzeugenschaft, private Erinnerungen und kulturelles Gedächtnis spricht sie mit der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Übersetzerin Claudia Sinnig.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Lithuanian Culture Institute Irena Veisaitė und Aurimas Švedas »Ein Jahrhundertleben in Litauen« Wallstein, 2019

Ein Film von Miriam Pfeiffer im Auftrag des Schulmuseums Leipzig über das Ariowitsch-Haus vor der Sanierung und dem Umbau in ein Kultur- und Begegnungszentrum.

Workshops für Familien

Eine Sammlung von jüdischen Kochrezepten. Von und mit: Yulia Merzogitova

Teil 1 – Kokoskekse

Teil 2 – Vitamine pur

Teil 3 – Halla

Vorschau Workshop, Einzelne Tanzschritte Siehe das Programm des Ariowitsch – Hauses / Tanzkurs mit Nataliya Ivasova

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6