Abbau von Antisemitismus

Über uns

Das Projekt Abbau von Antisemitismus befasst sich mit der Aufklärung über und der Bildung gegen Antisemitismus, mit einem Schwerpunkt auf der Weiterbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Unser Anliegen ist es also Bildung zu Antisemitismus einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und dabei mit Berufsgruppen zu arbeiten, die immer schon Teil dieser Öffentlichkeit sind. Um dies zu leisten, arbeiten Dozentinnen und Dozenten aus unterschiedlichen Disziplinen und mit unterschiedlichen Erfahrungen zusammen. Dabei wird versucht thematisch jedes politische und religiöse Feld, in dem Antisemitismus artikuliert wird abzudecken. Die Dozenten arbeiten dabei mit einer Vielzahl von didaktischen Methoden. Die Angebote werden zielgruppenspezifisch entwickelt. Dadurch können Problemstellungen bestimmter Berufszweige besonders berücksichtigt werden.

Neuigkeiten

Projekt gegen Antisemitismus gewinnt Sächsischen Demokratiepreis

Am Abend des 10. Novembers wurde dieser Preis im Rahmen eines digitalen Festaktes von der Amadeu-Antonio-Stiftung verliehen.

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Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus erhielt als einer von sechs Nominierten den Anerkennungspreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie verliehen für sein Projekt „Abbau von Antisemitismus“.

„Wir, das Team des Ariowitsch-Haues, sind sehr stolz und glücklich über diesen Preis. Wir sehen ihn als gesellschaftliche Anerkennung unserer Arbeit und er bestärkt uns in unseren alltäglichen Bemühungen in diesem Bereich“, so Küf Kaufmann, Direktor der Ariowitsch-Hauses und Vorstandsvorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

Das Projekt sieht seinen Schwerpunkt in der Bildung von Multiplikatoren. Erst wenn LehrerInnen, AnwältInnen, PolizistInnen und andere Personen mit Bildungsauftrag Antisemitismus verstehen und ihr Wissen in ihr Arbeitsverständnis integrieren, kann wirksam gegen Antisemitismus gearbeitet werden. In zielgruppenspezifisch entwickelten Workshops wird thematisch jedes politische und religiöse Feld, in dem sich Antisemitismus ausbildet, abgedeckt, angepasst an die jeweiligen Berufszweige.

Mit dem Sächsischen Förderpreis ehren und würdigen seit 2007 private Stiftungen die wichtige Arbeit von sächsischen Initiativen und Kommunen, die sich für Demokratie, Menschenwürde und gegen Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit engagieren. Die Jury besteht aus VertreterInnen der auslobenden Stiftungen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen.

Stellenausschreibung

Das Projekt „Abbau von Antisemitismus“ sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

ReferentInnen zur Durchführung von Workshops in der politischen Bildung.

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Das Projekt Abbau von Antisemitismus bildet SchülerInnen und MultiplikatorInnen verschiedener Professionen zum Themenkomplex Antisemitismus aus. Dazu werden zielgruppenspezifische Workshops durchgeführt, die auf die besonderen Herausforderungen der Beschulten reagieren. Das Projekt versucht dabei auch konkrete gesellschaftliche Entwicklungen einzubeziehen, die Bildung gegen Antisemitismus notwendig werden lassen. Innerhalb des Projekts finden regelmäßige Besprechungen statt. Die Workshops werden auf Honorarbasis vergütet.

Vorrausetzungen:

  • pädagogische und didaktische Kenntnisse zur Wissenvermittlung in der politischen Bildung.
  • Profundes Wissen um Artikulations- und Erscheinungsformen von Antisemitismus.
  • Interesse an gegenwärtigen Debatten um Forschung und Bildung zu Antisemitismus.
  • Abschluss an einer Fachhochschule oder Universität in verschiedenen Fachrichtungen (Politikwissenschaft, Soziale Arbeit, Lehramt, Geschichte, Kunst, Musik, etc.).

Gewünscht ist außerdem Vorerfahrung in der politischen Bildung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per Mail an: stahl-klimmt@ariowitschhaus.de Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Team

Jutta Stahl-Klimmt

Projektkoordinatorin

Kontaktdaten


stahl-klimmt@ariowitschhaus.de
Tel.: +49 341 22541000

Marina Limperska

Verwaltung/Finanzen

Kontaktdaten

limperska@ariowitschhaus.de
Tel.: +49 341 22541000

Porträt Richard Buchner

Richard Buchner

Projektassistenz

Alexandra Bandl

Zur Person

Folgt demnächst.

Porträt von Richard Buchner

Richard Buchner

Zur Person

Studiert Soziale Arbeit in Leipzig. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit israelbezogenem Antisemitismus und Verschwörungsmythen. Neben der Tätigkeit im Ariowitsch-Haus ist er Vorsitzender der Deutsch- Israelischen Gesellschaft in Leipzig.
Workshops zu:
  • Verschwörungsideologien und Antisemitismus
  • Israelbezogener Antisemitismus

Jérôme Buske

Zur Person

Studium der Politikwissenschaft (B.A.) und Kulturwissenschaften (M.A) an der Universität Leipzig.
Arbeitsschwerpunkte:
  • Antisemitismuskritik
  • Erinnerungskultur
  • Holocaust-Studien

Henrike Cusanno

Zur Person

Studierte Grundschullehramt an der Universität Erfurt

Workshop:

  • Thematisierung des Holocaust anhand des Kurzfilms „Spielzeugland“

Dr. Marco Helbig

Zur Person

Workshops:

  • Rap against Hate

Britta Schulze

Zur Person

Diplom-Malerin/Grafikerin

Workshops:

  • Gestern wie heute, der Andere wie ich
  • Symbole als Zeichen
  • Sprechen und Darstellen
  • Über Actionpainting zum Sprechen
  • Zukunft Gesellschaft

Cyra Sommer

Zur Person

Hat Judaistik/Jüdische Studien und Arabistik/Islamwissenschaften im Bachelor sowie Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts im Master studiert. Beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte der deutschen Jüdinnen und Juden im 19. und 20. Jahrhundert sowie der Entstehung und Entwicklung des modernen Antisemitismus.

Bietet Workshops zu folgenden Themen an:

  • Einführung in die Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus
  • Zusammenhang von Antisemitismus und Verschwörungsdenken
  • Antisemitismus in der Linken

Digitale Bildungsformate und Materialien

Wir verstehen es als unseren Auftrag der aktuellen Situation gerecht zu werden und weiterhin Bildungsangebote zum Themenkomplex zu Antisemitismus zu realisieren Da klassische Bildungsangebote durch die Auswirkungen der Corona- Pandemie nicht mehr möglich sind, versuchen wir innovative Wege der politischen Bildung zu erschließen.

Krisen wirkten in der Vergangenheit als Verstärker für antisemitische Weltbilder. Wir setzen dem etwas entgegensetzen und führen unser Engagement in gleicher Intensität im digitalen Raum fort. Die digitalen Bildungsformate werden fortlaufend aktualisiert.

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Das Ariowitsch-Haus hat im Rahmen des Projekts „Abbau von Antisemitismus“ eine Broschüre veröffentlicht, die Initiativen und Projekte, die sich mit dem jüdische Leben in Leipzig beschäftigen, vorstellt.

Referenzen

  • Landesamt für Schule und Bildung, Standort Leipzig
  • Landesamt für Schule und Bildung, Standort Chemnitz
  • Staatsanwaltschaft Leipzig
  • Gymnasialschulleiter Leipzig
  • Ernst-Zinna-Förderzentrum
  • Rahn Education – Freie Oberschule Leipzig
  • Humboldtschule Zwickau
  • Oberschule „Am Merzdorfer Park“ Riesa

Kooperationspartner

Logo des Landesamts für Schule und Bildung