„Entrechtet über Nacht – 1938 – 2018“.

Workshop von EnterHistory! im Gedenken an 80 Jahre „Polenaktion“
und Pogromnacht im Rahmen des Projektes ReMembering –
Jüdische Lebenserinnerungen. Weitere Informationen hier.

 

Workshop-Termine:
Montag, 5.2., Montag 5.3., Montag, 9.4. und Montag, 7.5.
(je 17 bis 19.30 Uhr, Ariowitsch-Haus, Salon),
Montag, 18.6. (16-20 Uhr, Bromologic-Tonstudio, Termin u.V.)

Das gesamte Workshopangebot von EnterHistory für das Jahr 2018 finden Sie hier.

Winter im Ariowitsch-Haus

Auch im neuen Jahr hält das Zentrum für Jüdische Kultur Ariowitsch-Haus ein buntes, abwechslungsreiches Programm für seine Besucher bereit, das einmal mehr alle Facetten des vielseitigen kulturellen Angebotes aufzeigt.

Eröffnet wird das Jahr am 14. Januar, 15 Uhr, mit der Fotoausstellung „Gesichter, Schicksale und Orte von Galiläa bis Leipzig“ des Leipziger Fotografen Mahmoud Dabdoub. Er ist der Sohn arabischer Eltern aus Galiläa. Seine Ausstellung zeigt die verschiedenen emotionalen Facetten eines Lebens im Nahen Osten sowie in seiner Wahlheimat Leipzig. Mit Fotos vom Besuch ehemaliger Leipziger jüdischer Herkunft in der sächsischen Metropole bis hin zu Bildern aus Israel und dem früheren Heimatort seiner Eltern in Galiläa spannt er den Bogen einer Gefühlswelt, die gegensätzlicher nicht sein kann. Seine Bilder sprechen von Sehnsucht nach einem Leben in Frieden in gewohnter Umgebung, von Erinnerungen, Nähe und Ferne, Trauer und Freude. Die Ausstellung ist bis 15. April im Saal des Ariowitsch-Hauses zu sehen.

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Mit schwarzem Humor begrüßt die Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft das neue Jahr am 18. Januar,  19 Uhr, im Salon. Heute abend: Lola Blau. Ein Abend um Georg Kreisler heißt der Vortrag von Dr. Jürgen Schebera (Berlin) mit bekannten und unbekannten historischen Tondokumenten. Der jüdische Wiener Bühnenautor, Komponist und Sänger Georg Kreisler (1922-2011) gehört mit seinen Liedern und Texten zu den Ausnahmekünstlern des Faches. Sein Credo lautete: „Darf die Unterhaltung politisch sein? Sie darf, sie kann, sie soll.“ Sein „Musical für eine Schauspielerin“ Heute abend: Lola Blau – ein jüdisches Schicksal des 20. Jahrhunderts – ging ab 1971 um die Welt.

Die beiden Autoren Eva Gruberová und Helmut Zeller stellen am 28. Januar, 15 Uhr, im Salon des Ariowitsch-Hauses ihr neu erschienen Buch „Taxi am Shabbat. Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas“ vor. Mehr als 75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisten die beiden Autoren und Journalisten an die Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie wollen wissen, wie sich jüdisches Leben nach 1945 in sieben ehemals kommunistisch beherrschten Ländern im Osten Europas entwickelt hat. Dafür sprechen sie mit den letzten Überlebenden, mit Rabbinern, Gemeindevertretern, jüdischen Intellektuellen, Museumsgründern und Friedhofswärtern. Eva Gruberová arbeitet als freie Journalistin und Filmautorin. Sie ist Referentin in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Helmut Zeller leitet die Dachauer Redaktion der Süddeutschen Zeitung.

Die Musikschule SingenTanzenTrommeln eröffnet am 4. Februar, 15 Uhr, den Februar. 5-6jährige Kinder spielen das Märchen Sterntaler der Gebrüder Grimm als Singspiel. Sie experimentieren mit Klängen und Geräuschen. Sie singen, sprechen und spielen die einzelnen Rollen der Geschichte des Waisenkindes.

„Entrechtet über Nacht – 1938 – 2018“ heißt ein Workshop von EnterHistory!, der an 80 Jahre „Polenaktion“ und Pogromnacht im Rahmen des Projektes ReMembering – Jüdische Lebenserinnerungen gedenken soll. 2018 jähren sich die Ereignisse zum 80. Mal. Die Projektgruppe EnterHistory! nimmt den Jahrestag zum Anlass, um sich in einem Workshop mit Jugendlichen und Erwachsenen den Erinnerungen von Zeitzeugen zu widmen. Dieser Workshop findet bis Juni 2018 fünf mal statt. Beginn ist am 5. Februar, 17 Uhr. Weitere Termine: 5.3., 9.4., 7.5., 18.6. Nähere Informationen: www.remembering-leipzig.de.

Henri Hinrichsen – Leipziger Musikverleger und Mäzen heißt der Vortrag von Dr. Joachim Reisaus, den der BV Waldstraßenviertel e. V. am 6. Februar, 19 Uhr, im Salon des Ariowitsch-Hauses präsentiert. Der Vortrag stellt nicht allein die Bedeutung Hinrichsens dar, sondern entwirft gleichzeitig ein breitgefächertes Panorama jüdischen Lebens in der Musikstadt Leipzig, unterstützt von einer interessanten Bildpräsentation.

Mit einem Tanztee unter dem Titel „Mit Vergnügen zum Zahnarzt“ verabschieden wir uns am 18. Februar, 15 Uhr, in den März. Andreas Hillmann (Zahnarzt) und Ronald Kötteritzsch laden ein zu einem beschwingten Nachmittag bei Hits und Evergreens, Jazz, Musical und Latin-Dance-Music aus fünf Jahrzehnten, von den Comedian Harmonist, über George Gershwin bis Frank Sinatra – ein vergnüglicher Nachmittag zum Zuhören, Mitsingen und zum Tanzbein-Schwingen im Saal des Ariowitsch-Hauses.

Das war die 12. Jüdische Woche in Leipzig (18. Juni bis 25. Juni 2017)

Eröffnung der Jüdischen Woche am 18. Juni 2017 – ein Rückblick.

Am Sonntag, den 18. Juni, 15 Uhr, fand die feierliche Eröffnung in der Gemeindesynagoge, Keilstraße 4, statt. Im Anschluss daran waren die Gäste zu einem kleinen Empfang mit historischem Antlitz geladen. Wir danken dem Schauspiel Leipzig für die wunderbare Unterstützung des historischen Empfangs.

Das gesamte Programm der Jüdischen Woche steht Ihnen hier zum Herunterladen als Programmheft mit dem dazu gehörigen Stadtplan (Innenseite) und Stadtplan (Außenseite) zur Verfügung.

Informationen zur Jüdischen Woche finden Sie unter www.leipzig.de/juedische-woche oder auf Facebook.

Jüdische Woche im Ariowitsch-Haus – ein Rückblick.

Zwischen dem 14. Juni und dem 25. Juni fanden 13 Veranstaltungen im Zentrum Jüdischer Kultur statt – 4 Ausstellungseröffnungen, 3 Konzerte sowie Vorträge, Tanztheater, Begegnungsabende und musikalisch-literarische Abende. Bei wunderschönem Sommerwetter und guter Stimmung blicken wir auf eine erfolgreiche jüdische Woche zurück.

Die nächste Jüdische Woche findet vom 23. Juni bis 30. Juni 2019 statt.

Unsere nächsten Veranstaltungen