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Juni 2021

Ausstellung: DER ALTE ISRAELITISCHE FRIEDHOF ZU LEIPZIG – ZEUGE JÜDISCHER KULTUR UND TRADITION

Juni 23, 2021-09:00 - Dezember 31, 2023-18:00
Ariowitsch-Haus – Ausstellungsraum der Ephraim-Carlebach-Stiftung,

Der von 1864 bis 1945 als Begräbnisstätte der Israelitischen Religionsgemeinde genutzte Alte Friedhof gehört heute zu den wichtigsten Zeugnissen des einst blühenden jüdischen Lebens in Leipzig. Daten, Inschriften und Symbole erzählen auf spezifische Weise die Geschichte der einst sechstgrößten multikulturell zusammengesetzten jüdischen Gemeinde Deutschlands.

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September 2022

Eröffnung Festwoche zum 100. Weihejubiläum der Ez-Chaim-Synagoge

September 4-17:00 - 20:00
Ariowitsch-Haus – Saal,

Nicht weit vom heutigen Schauspielhaus entfernt befanden sich bis 1938 zwei Synagogen. Sie gaben einst Juden verschiedener Richtungen eine religiöse Heimat. Während an den liberalen „Tempel“ heute 140 bronzene Stühle erinnern, führen am Ort der orthodoxen Ez-Chaim-Synagoge zwei Hinweisschilder ins Nichts. Vor 100 Jahren wurde sie geweiht. Es war die größte orthodoxe Synagoge Sachsens und gab Tausenden Juden Heimat, die vor den Pogromen geflohen waren, die Ende des 19. Jahrhunderts in Osteuropa einsetzten. Sie waren weitgehend rechtlos. Die Synagoge, in…

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David Ludwig Bloch: Meine Bilder sind meine Sprache. Die Geschichte von einem, der sich vom Leben nicht unterkriegen lassen wollte.

September 7-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

David Ludwig Bloch, geboren 1910 und ab 1911 Vollwaise, war in Deutschland zur NS-Zeit als Jude und als Gehörloser auf doppelte Weise gefährdet. Als einziger Gehörloser hatte er ein Studium an der Staatlichen Akademie für angewandte Kunst in München aufgenommen. Während der Reichspogromnacht 1938 wurde er verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Er hat den Holocaust überlebt und nach seiner Flucht über Shanghai schließlich in Amerika eine neue Heimat gefunden. Nach seiner Pensionierung besuchte er Dachau und begann, seine…

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Schalom Chawerim

September 11-15:00 - 16:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

Im Konzertprogramm erwarten Sie jüdische sowie israelische Lieder in verschiedenen Sprachen, Tänze sowie Instrumentalwerke. Tauchen Sie mit uns in die Welt der jüdischen Kultur ein und lernen Sie ihre Vielfältigkeit und Vielseitigkeit kennen. В концертной программе прозвучат еврейские и израильские песни на разных языках, танцы и инструментальные произведения. Окунитесь с нами в мир еврейской культуры и познакомьтесь с её многогранностью.

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Leipzigs alter jüdischer Friedhof im Johannistal Buchvorstellung mit Katrin Löffler

September 12-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

1937 wurde der älteste jüdische Friedhof von Leipzig zwangsweise eingeebnet – ein unersetzbarer kultureller und stadtgeschichtlicher Verlust. 1814 war er auf Initiative von Messjuden aus dem galizischen Brody eröffnet worden und wurde bis 1864 für Beisetzungen genutzt. Die im Buch rekonstruierte Geschichte des Friedhofs ist nicht zuletzt ein Denkmal für die Menschen, die an diesem Ort bestattet waren. Sie kamen als Messebesucher vor allem aus dem ost- und südosteuropäischen Raum von Wilna bis Shklow und Jassy, aber auch aus Amsterdam,…

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Briefe und Salons. Porträts der Augenblicke und der Verwandlung. Rahel Varnhagen (1771-1833). Briefautorin, Saloniere, Europäerin

September 13-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Rahel Varnhagen zählt zu den ersten deutschen jüdischen Autorinnen. Wie für viele andere Frauen ihrer Zeit war der Brief die einzig erlebte Form der Selbstaussprache in einem halböffentlichen – durch die gesellschaftlichen Konventionen – geschützten Raum. Zu diesem gehörte auch der literarische Salon. Frau Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt und Frau Steffi Böttger führen in die Zeit und Lebensumstände dieser außergewöhnlichen Frau ein und lesen aus ihren Texten.

Um Spenden wird gebeten
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Israelische Tänze für Jedermann

September 18-15:00 - 16:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

Wir laden Sie ein, gemeinsam mit Nathalie Ivasov jüdische und israelische Volkstänze (für Anfänger) zu erlernen und gemeinsam zu tanzen. Приглашаем Вас потанцевать вместе с Наталией Ивасёвой еврейские и израильские народные танцы (для начинающих).

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Gegen das Vergessen … Enthüllung der Gedenkstufen am Eingang des Ariowitsch-Hauses zum Gedenken an die letzten BewohnerInnen und PflegerInnen, die am 19. September 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden & Vernissage der Ausstellung „Gesichter und Geschichten“

September 19-17:00 - 18:30
Ariowitsch-Haus − Toreinfahrt,

Als jüdisches Altersheim war das Ariowitsch-Haus ab 1931 ein Ort, an dem alte jüdische Menschen ihre Ruhe und Entspannung fanden – ein Ort des würdigen alt Werdens. Mit dem Beginn der Ausgrenzung und Verfolgung der Juden erlangte das Haus in der damaligen Auenstraße 14 eine besondere soziale Bedeutung. Basierend auf dem “Gesetz über die Mietverhältnisse mit Juden” vom April 1939 wurde auch das Ariowitsch-Haus zu einem sogenannten „Judenhaus“. Hier wurden vor allem alte, überwiegend alleinstehende und meist mittellose Jüdinnen und…

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Halte dich an Wunder – Großstadtlieder in Szene. Konzert der Band YOUKALI

September 19-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

Die Dresdner Musikerinnen haben sich mit Leben und Werk der fast vergessenen österreichisch-jüdischen Schriftstellerin und Schauspielerin Lili Grün (1904-1942) auseinandergesetzt. Sowohl Lili Grüns Texte als auch ihr Leben haben sie berührt. Ihr großer Traum war eine Karriere als Schauspielerin. So thematisierte sie in ihren nicht selten autobiographischen Texten den Alltag von arbeitenden Frauen, One-Night-Stands, die Liebe und das Leben mit seinen kleinen und großen Wünschen, Schmerzen und Sehnsüchten. Dabei faszinieren Lili Grüns emanzipierte Frauenfiguren, die von der großen Liebe träumen…

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Vortragsreihe: BASISWISSEN JUDENTUM, Teil 2 5. Thema: Wie wird ein Mensch jüdisch? Mit Dr. Timotheus Arndt (Forschungsstelle Judentum, Theologische Fakultät der Universität Leipzig) und Prof. Sebastian Henn

September 21-18:00 - 19:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Viele kennen die Auskunft: Als Jude wird man geboren. Manche wissen: Es kommt darauf an, dass die Mutter Jüdin ist. Kann ich aber auch aus eigenem Entschluss jüdisch werden? Wie kann das gehen? Die Veranstaltung wird auch via Zoom übertragen.

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