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Oktober 2021

EMMY FRANK (RUBENSOHN), LEIPZIG – KASSEL – BERLIN – SHANGHAI – NEW YORK

Oktober 10-18:00 - Dezember 31-18:00
Ariowitsch-Haus – Salon,

Die Musikmäzenin aus Leipzig und ihre Leipziger Familie. Ein Leben in Bildern und Schriften Ausstellungseröffnung mit Konzert Der aus Leipzig stammenden Musikmäzenin Emmy Rubensohn (1884–1961), einer geborenen Frank, ist eine umfangreiche Ausstellung gewidmet, die am 10. November 2021 im Gewandhaus eröffnet wird. Die Ausstellung im Ariowitsch-Haus versteht sich als Seitenstück dazu. Sie konzentriert sich auf die (Unternehmer-)Familie Frank und deren Bezüge zu Leipzig, etwa auf Richard Frank, der hier nach dem Zweiten Weltkrieg die Jüdische Gemeinde wiederbelebte. Eine Veranstaltung im…

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EINE FORMALIE IN KIEW

Oktober 11-20:00 - 21:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

Lesung von und mit Dimitrij Kapitelman Eine Veranstaltung im Rahmen der Kiewer Tage in Leipzig „Eine Formalie in Kiew“ ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil…

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DIE JÜDISCHEN FAMILIEN FINKELSTEIN UND WITTGENSTEIN IN GOHLIS

Oktober 12-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Vortrag von Elisabeth Guhr Elisabeth Guhr, Mitglied der Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde, hat in den letzten Jahren intensiv zur jüdischen Geschichte im Stadtteil geforscht. Ihre Ausstellung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt“ war bis zum 8. August 2021 in der Michaeliskirche zu sehen. Bekannte Familien wie die Wittgensteins und Plauts sowie die Finkelsteins wohnten im 19. Jahrhundert in Gohlis. Wissenschaftler, z. B. der Ägyptologe Georg Steindorff, der Mathematiker Felix Hausdorff und der Germanist Georg…

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Jüdinnen und Juden aus Hamburg auf der Leipziger Messe: Von Glückel von Hameln bis Herz Isaac Schiff (17.-19. Jahrhundert)

Oktober 13-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

Vortrag von Steffen Held Auf den Messen in Leipzig wurden nicht bloß Waren gehandelt und verkauft. Leipzig war ein besonderer Ort der Kommunikation, des geistigen Austausches und eine Nachrichtenbörse über jüdische und allgemeine Angelegenheiten. Die jüdische Kauffrau Glückel von Hameln aus Hamburg besuchte regelmäßig die Messe in Leipzig. Sie berichtete darüber in ihren Lebenserinnerungen, die als eine besondere Quelle deutsch-jüdischer Geschichte und Kultur überliefert sind. Auch die Einweihung einer Synagoge nach dem Vorbild des „Hamburger Tempels“ während der Michaelismesse 1820…

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1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM

Oktober 18-09:00 - November 11-17:00
Ariowitsch-Haus – Saal,

Eine Ausstellung des Leo Baeck Institute New York | Berlin Die Ausstellung zeigt, wie verwoben das Leben von Juden und Nichtjuden in den letzten zwei Jahrtausenden war. Das Projekt erzählt aber auch die Geschichte einer Minderheit, die sich für lange Zeit von seinen Nachbarn unterschieden hat. Integrations- und Akkulturationsprozesse von Minderheitengruppen wie den Juden waren stets Gegenkräften ausgesetzt, seien es die religiösen oder nationalen Gefühle der Juden oder die Vorurteile, die die Mehrheit zu ihrer Ausgrenzung veranlassten. Vor einem Jahrhundert…

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Antisemitismus und/oder Kritik an der Politik des Staates Israel

Oktober 18-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

Wo beginnt Antisemitismus in unserem täglichen Sprachgebrauch? Wie wird Antisemitismus definiert? Dürfen wir als deutsche StaatsbürgerInnen die politischen Entscheidungen des Staates Israel hinterfragen? Welche Schlussfolgerungen ergeben sich für unseren Alltag und für unser Engagement gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus? Mit solchen Fragen beschäftigt sich seit langen die Internationale Organisation zum Holocaust- Gedenken (IHRA). Zudem haben mehr als 200 Wissenschaftler mit der Jerusalemer Erklärung im März 2021 ergänzende Interpretationen gegeben. Antisemitismus ist auch in Leipzig erfahrbar. Es diskutieren: Dr. Juliane Wetzel,…

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Hans Eisler (1898-1962) und Erwin Schulhoff (1894-1942)

Oktober 19-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Vortrag mit Musikbeispielen von Hartmut Bockenheimer Hanns Eisler und Erwin Schulhoff, zwei Komponisten von außergewöhnlicher Begabung, die die zeitgenössische Musik beeinflussten, waren geprägt durch die politischen Verhältnisse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Beide vertraten linke Meinungen. Eisler, in Leipzig geboren, lernte u. a. bei Schönberg in Wien. Schulhoff, in Prag geboren, studierte u. a. bei Teichmüller und Reger in Leipzig. Eisler entschied sich nach dem Krieg für die DDR, Schulhoff wirkte überwiegend in Prag, wurde im Juni 1941…

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Dienen im gelobten Land. Motive, Erlebnisse und Erfahrungen

Oktober 20-17:00 - 18:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Gerhard Baselt leistete 2017 den Freiwilligendienst beim Projekt „Sar-El“ und berichtet davon. Im November 2017 war der Ingenieur und ehemalige Soldat Gerhard Baselt aus Zschorlau im Erzgebirge im Rahmen des Nationalen Projekts „Sar-El“ (Dienst für Israel) als Volunteer bei den Israelischen Verteidigungsstreitkräften eingesetzt. Gemeinsam mit Freiwilligen aus aller Welt hat er als Zeichen der Verbundenheit mit dem jüdischen Volk und dem Staat Israel diesen Dienst ohne Anspruch auf Wehrsold verrichtet. Welche Motive gibt es dafür, wer ist geeignet, was erfährt…

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Roman Grinberg: Oj, hab ich gelacht

Oktober 21-20:00 - 21:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

Er ist Garant für Unterhaltung auf höchstem künstlerischem Niveau und prägt seit mehr als 30 Jahren die jüdische Musikszene in unserem Nachbarland Österreich. Ob Chuppa oder Klezmer-Konzert, internationale Festivalbühne oder Theater, ob als Solist, mit der eigenen Band oder als Dirigent des Wiener Jüdischen Chors – Roman Grinberg hat seine berufliche Lebensaufgabe in der Erhaltung, Pflege und Verbreitung der jüdischen Musik gefunden. Daneben befasst sich der Künstler intensiv mit dem berühmten jüdischen Humor und möchte diesen in geballter Form den…

5€ – 10€
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Else Lasker-Schüler – Ihre Biografie und Ihr Werk | её биография и работа

Oktober 24-15:00 - 16:30
Ariowitsch-Haus – Saal,

Vortrag mit Lyrik- und Prosa-Lesungen in Deutsch und Russisch, begleitet von Bildern und Klaviermusik Лекция с поэтическими и прозаическими чтениями на немецком и русском языках с демонстрацией фотографий Fünf Wochen nach ihrem 151. Geburtstag möchten wir noch einmal an eine große Dichterin erinnern, die in Elberfeld geboren wurde, bereits 1894 nach Berlin übersiedelte und 1933 in die Schweiz emigrieren musste. Deutschland bürgerte sie 1938 aus. Seit 1939 lebte sie in Jerusalem, wo sie am 22. Januar 1945 verarmt starb. Ihre…

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