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Oktober 2018

Weiße Sprache – moderne jiddische Literatur

Oktober 24, 2018-19:15 - 21:00
Ariowitsch-Haus – Saal,

Mit Efrat Gal-Ed (Düsseldorf ), Sabine Koller (Regensburg) und Hans Henrik Wöhler (Leipzig) Entdecken Sie mit uns die jiddische Poesie, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im östlichen Europa und in den Vereinigten Staaten entstand. Auf dem Programm stehen Gedichte von Jacob Glatstein, David Hofstein, Itzik Manger, Anna Margolin und Kadya Molodowsky u. a. Es lesen: Efrat Gal-Ed ist Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin und lehrt an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Jiddistik. 2016 wurde sie für ihre Übersetzungen aus dem Jiddischen…

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November 2018

Lebtag – jüdische Aphorismen

November 13, 2018-19:00 - 20:30
Mendelssohn-Haus Leipzig, Goldschmidtstraße 12
Leipzig, Sachsen 04103 Deutschland

Lesung und Musik mit Elazar Benyoëtz, Sybille Hesselbarth und Konstanze Hollitzer „Vom Titel an treibt der Autor sein Spiel mit Doppeldeutigkeiten. Kleine Veränderungen des Wortkörpers führen leichtfüßig zu unvermuteten Bedeutungen. Dass er ein großer jüdischer Aphoristiker deutscher Sprache ist, darüber sind sich die Kritiker einig“ schreibt W. Helmich über Elazar Benyoëtz. Im November kommt der in Israel lebende Lyriker nach Leipzig und liest an einem Abend im Mendelsohn-Haus aus seinen Werken. Elazar Benyoëtz wurde 1937 als Paul Koppel in Wiener…

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Februar 2019

Mischpoke! Ein Familienroman von Marcia Zuckermann. Lesung

Februar 10, 2019-15:00 - 16:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Eine turbulente Familiensaga, spannend und handlungsreich, voller Tragik und Komik, ein Familienroman in bester Tradition  jüdischer Erzählkunst Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien im westpreußischen Osche, ist Vater von sieben Mädchen, die gemeinhin die „sieben biblischen Plagen“ genannt werden. Mischpoke! verfolgt den Lebensweg der Familie Kohanim vom späten 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, deren Stammbaum die unterschiedlichsten Triebe ausbildet, jüdische wie nicht-jüdische, nationalistische wie kommunistische. Eine Familiensaga mit verschmitztem „Kohanim’schen Flitz“ und  erfrischender Berliner Schnauze, vorbehaltloser Selbstironie und listigem Humor. Marcia Zuckermann, Tochter eines…

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März 2019

Leipzig liest 2019. Jüdische Lebenswelten

März 21, 2019-17:00 - März 23, 2019-23:00
Ariowitsch-Haus – Saal,

Donnerstag, 21. März 2019 17:00 Julya Rabinowich: Hinter Glas, Hanser (Für Leser ab 14 Jahren) Eindringlich und mit poetischer Kraft schildert Julya Rabinowich die Geschichte einer Emanzipation 18:00 Ben Salomo: Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens, Europa Verlag Ben Salomo gehört zu den erfolgreichsten und zugleich außergewöhnlichsten Rappern Deutschlands. 19:00 René Nyberg: Der letzte Zug nach Moskau, dtv Der Ex-Botschafter Finnlands erzählt eine jüdische Familiengeschichte von zwei Freundinnen 20:00 Maxim, Leo: Wo wir zuhause sind, Kiepenheuer & Witsch Die wahre…

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April 2019

Chaim Noll „Kolja“ – Lesung und Gespräch mit dem Autor – fällt aus!

April 29, 2019-18:00 - 19:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Achtung! Leider muss die Lesung von Chaim Noll am 29. April aus von uns unabhängigen Gründen ausfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis und bleiben Sie uns treu! Was bedeutet es für den aus Italien eingewanderten Alessandro, dass sich die jüdische Abstammung seiner Mutter nicht klären lässt? Warum ändert der Krieg Michaels Verhältnis zu Henry James grundlegend? Und warum ist in der Wüste mitten im Sommer Weihnachten? Und Kolja? Der stammt eigentlich aus Russland und fällt im Kampf für seine neue…

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Juni 2019

AMOS YASKIL – FARBENRAUSCH

Juni 27, 2019-17:00 - 18:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

BIOGRAFIE-PRÄSENTATION UND AUSSTELLUNG DES ISRAELISCHEN MALERS AMOS YASKIL Amos Yaskil wurde 1935 in Palästina geboren. Seine Mutter, eine gebürtige Leipzigerin, und sein Vater, ein polnischer Jude und ebenfalls Maler, mussten Deutschland 1933 in Richtung Palästina verlassen. Im Gegensatz zu Amos, der für eine Künstlergeneration steht, welche die Entwicklung des Staates Israel von Anfang an begleitet hat, repräsentiert Amos’ Vater die intellektuelle Kunstszene Leipzigs in den Zwanzigerjahren. In seinen Erinnerungen entführt uns Amos in die Zeit und die gesellschaftlichen Umstände, die…

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September 2019

Schumann versus Zwetajewa – ein Frauenbild im Wandel

September 22, 2019-17:00 - 18:30

Eine Veranstaltung anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann Eine Gegenüberstellung der Poesie der russischen Dichterin des 20. Jahrhunderts Marina Zwetajewa (1892-1941) und des im 1840 entstandenen Liederzyklus „Frauenliebe und Leben“ von Robert Schumann, transportiert in das 21. Jahrhundert mit zeitgenössischen Jazzarrangements von Lora Kostina (Klavier) unter Mitwirkung von Daniel Werbach (Kontrabass), Tom Friedrich (Schlagzeug) und der Schauspielerin Jana Bauke (Sprecherin). Diese unterschiedlichen Frauenbilder – das ideale romantische von Schumann, das lebensechte biographische und das poetische „ich“ von Zwetajewa und…

€5 - €10
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November 2019

Mirna Funk – „Wo ist Papa?“

November 3, 2019-15:00 - 17:00
Ariowitsch-Haus – Saal,

Buchvorstellung und Gespräch Die bekannte deutsch-jüdische Schriftstellerin und Vogue-Kolumnistin Mirna Funk hat zusammen mit der israelischen Künstlerin Maayan Sophia Weisstub ein Kinderbuch geschaffen, das auf liebevolle Weise Familienmodelle abseits der traditionellen Vater-Mutter-Kind-Norm porträtiert. In „Wo ist Papa“ gibt es ein schwules Gazellen-Pärchen mit Adoptivschildkröte, eine Löwenmama, die ihre Tochter alleine großzieht und eine Wölfin, die Zwillinge durch einen Samenspender bekommen hat. Das Buch spiegelt die vielen Facetten der Liebe wider und ist ein Plädoyer für mehr Vielfalt. Im Anschluss sprechen…

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Dezember 2019

Neue Wege gegen Judenhass

Dezember 1, 2019-15:00 - 16:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Der Historiker und Antisemitismusforscher Dr. Olaf Glöckner im Zwiegespräch mit dem Beauftragten der sächsischen Staatsregierung für das jüdische Leben, Dr. Thomas Feist Nahezu wöchentlich erreichen uns Nachrichten über antisemitische Zwischenfälle in Deutschland. Wie stark haben Judenhass und -feindschaft tatsächlich zugenommen? Wie reagieren der Staat, und wie die jüdischen Gemeinschaften darauf? Gibt es neue Ansätze und Strategien, einem Jahrhunderte-alten Problem endlich besser beizukommen? Diese Fragen diskutieren der Historiker Dr. Olaf Glöckner (Potsdam) und der Beauftragte der sächsischen Staatsregierung für das jüdische…

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Februar 2020

Dmitrij Kapitelmann: Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters

Februar 11-19:00 - 20:30
Ariowitsch-Haus – Salon,

Romanvorstellung und Lesung mit Steffi Böttger und Heinz Bönig Dmitrij Kapitelmann, 1986 in Kiew geboren, kommt im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland, wächst in Leipzig-Grünau auf, wo sich bereits die Neonazis austoben. Er studiert Politikwissenschaft und Soziologie in Leipzig, absolviert die Deutsche Journalistenschule in München und veröffentlicht 1986 seinen autobiographischen Roman. In ihm beschreibt er in kurzen Kapiteln mit treffenden Überschriften sorgfältig und humorvoll die persönliche Situation der Kontingentflüchtlinge am Beispiel seiner Familie. Um sie und…

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