Jüdischer Sport in Leipzig und Deutschland

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Jüdischer Sport in Leipzig und Deutschland

02/24/2020 - 19:00 Uhr - 02/24/2020 - 21:00 Uhr

24 Feb 19:00 - 21:00 Uhr

Ariowitsch-Haus – Salon

Vortrag und Gespräch mit Yuval Rubovitch (Halle/Saale)

In seiner Rede auf dem zweiten Zionistenkongress in Basel, am 28. August 1898, prägte Dr. Max Nordau den Begriff „Muskeljudentum“. Wenn die Juden eine sichere Heimstätte aufbauen und sichern wollen, müssen sie Sport treiben und sich physisch zu verstärken – „um dem schlaffen jüdischen Leib die verlorene Spannkraft wiederzugeben“. Nordaus Idee förderte eine sehr neue aber schon existierende Tendenz, jüdische Sportvereine in Deutschland und Europaweit zu gründen. Bei diesen Sportvereinen könnten jüdische SportlerInnen – zumeist mit dem Davidstern im Vereinswappen – verschiedene Sportarten üben und ihre Identität bewahren. Die meisten zionistischen Vereine gehörten der „Makkabi-Deutschland“ Vereinigung an, während die liberaljüdischen bzw. nicht-zionistischen Vereine hauptsächlich der Vereinigung „Schild“ angehörten. Der zionistische Sportklub Bar-Kochba Leipzig, dessen Erinnerung seit 2015 durch ein jährliches internationales Fussballbegegnungsfest in der Stadt Leipzig wiederbelebt wurde, war einer der größten der Stadt – aber nur einer in einer Reihe jüdischer Vereine, deren Geschichte in diesem Vortrag erzählt werden wird.

Photo by Braden Collum on Unsplash

Details

Veranstalter

Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft

Veranstaltungsort

Ariowitsch-Haus – Salon