Juden in Leipzig – 13. bis 20. Jahrhundert

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Juden in Leipzig – 13. bis 20. Jahrhundert

Juni 21-18:00 - Juni 21-19:30

21 Jun 18:00 - 19:30

Ariowitsch-Haus – Salon

Vortragsreihe: „Prof. Dr. Wolfgang Geier erzählt“

Das Schicksal der jüdischen Gemeinde in Leipzig ist wie das aller Gemeinden in Deutschland über Jahrhunderte geprägt von wechselnden politischstaatlichen Machtverhältnissen: Um 1250 erstmals gesicherte Erwähnung einer jüdischen Gemeinde | Wachstum im 14. bis zur Ausweisung der Juden im 16. Jahrhundert, über zweihundert Jahre keine Gemeinde | zwischen 1490/1550 Juden in Leipzig trotz Luthers Schrift gegen die Juden (1543) | im 17. Jahrhundert: Beginn der Wiederansiedlung größerer jüdischer Gruppen („Mess-, Schutzjuden“; ab 1830 in Sachsen „Judenemanzipation“) | offizielle Gründung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig am 2. 6. 1847 | am 10. 9. 1855 Synagogenweihe | 1880/90-1933 Wachstum zur sechstgrößten Gemeinde Deutschlands | in der Shoah fast vollständig vernichtet | Mai 1945 Neugründung.

Details

Organizer

Ariowitsch-Haus e. V.

Venue

Ariowitsch-Haus – Salon