170 || 20. Figuren und Strukturen der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig seit ihrer Gründung.

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170 || 20. Figuren und Strukturen der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig seit ihrer Gründung.

Juni 20-19:00 - Juni 20-21:00

20 Jun 19:00 - 21:00

Ariowitsch-Haus – Saal

Ausstellungseröffnung

Die Leipziger jüdische Gemeinde blickt auf 170 Jahre ihrer Geschichte. Durch ein Gesetz vom 18. Mai 1837 waren die damals kaum einhundert in Leipzig ansässigen Juden von der sächsischen Regierung aufgefordert, eine den staatsrechtlichen Vorschriften genügende Religionsgemeinde zu bilden.

Als offizielles Gründungsdatum wird der 2. Juni 1847 angesehen. Die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig führte alle in der Stadt lebenden Jüdinnen und Juden zusammen. Eine herausgehobene Funktion kommt dem Gemeindevorstand zu: An der Spitze der Gemeinde agierte bis 1942 ein Vorsteher; seit der Neukonstituierung
1945 ist es ein Vorsitzender. Die Ausstellung porträtiert diese Hauptfiguren – stellt sie in den historischen Kontext ihrer Amtszeiten und kristallisiert in Schlaglichtern die die Gemeindeentwicklung prägenden Ereignisse heraus. Im Ergebnis ist eine 170-jährige
pointierte Gemeindegeschichte entstanden, die 20 Gemeindevorsteher/Vorsitzende aufweist. Eine exzellente grafische Gestaltung kombiniert die Hauptobjekte Text und Bildportrait sehenswert.

Zur Ausstellungeröffnung sprechen:
Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Rolf Isaacsohn, Ehrenvorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Steffen Held, Kurator der Ausstellung

Musikalische Umrahmung: Ensemble Klezmer Muskelkater

Details

Organizer

Ariowitsch-Haus e. V.

Venue

Ariowitsch-Haus – Saal