Ariowitsch-Haus – Salon

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November 2017

Die „letzte Prager deutsche Autorin“: Lenka Reinerova (1916-2008)

November 14-19:00 - 20:30

Vortrag von Frau Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt Mit dieser Schriftstellerin und Übersetzerin steht eine Jüdin und Kommunistin im Mittelpunkt des Vortrages, die in der Zeit der NS-Diktatur ihre gesamte Familie verlor, die nach 1939 u.a. mit Anna Seghers im mexikanischen Exil lebte und arbeitete und die 1952 und 1968 nach ihrer Rückkehr in ihr Heimatland hier politischer Willkür ausgesetzt war. In Texten wie „Es begann in der Melantrichgasse“ (1985) und „Das Traumcafé einer Pragerin“ setzt sie in ihren Erinnerungen Franz Carl Weiskopf, Egon Erwin Kisch, Bodo…

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Vortragsreihe: „Prof. Dr. Wolfgang Geier erzählt“

November 21-18:00 - 20:00

Unser langjähriger, gern gesehener Referent Prof. Dr. Wolfgang Geier spricht in seinem letzten Vortrag des Jahres über eine der größten jüdischen Gemeinden: Breslau – Vergangenheit / Wrocław – Gegenwart

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Dezember 2017

„Wer hätte das gedacht – in mir lebt ein Künstler!“

Dezember 3-17:00 - 18:30

Die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig stellt vor: Ausstellungseröffnung von kreativen Werken der Gemeindemitglieder mit Musik und Verkostung von koscherem Wein.

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Chanukka für Jedermann

Dezember 21-19:00 - 21:00

Das Chanukka-Fest dauert acht Tage. In diesem Jahr beginnt es am 13. Dezember und endet am 20. Dezember. Chanukka, das Wort, bedeutet „Weihung“ und erinnert an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahr 165 vor unserer Zeitrechnung. Der Gemeinderabbiner der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Zsolt Balla, wird einen Tag nach dem Ende des Chanukka-Festes über die Herkunft, Entstehung und die Bräuche von Chanukka erzählen. Dazu wird ein kleines, auch kulinarisches Kulturprogramm gestaltet. Anmeldung bei der Volkshochschule zwingend erforderlich! Tel. 123 6000

€12
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Januar 2018

„Heute abend: Lola Blau.“ Ein Abend um Georg Kreisler

Januar 18, 2018-19:00 - 21:00

Vortrag von Dr. Jürgen Schebera (Berlin) mit bekannten und unbekannten historischen Tondokumenten Der jüdische Wiener Bühnenautor, Komponist und Sänger Georg Kreisler (1922-2011) gehört mit seinen Liedern und Texten zu den Ausnahmekünstlern des Faches. Sein Credo lautete: „Darf die Unterhaltung politisch sein? Sie darf, sie kann, sie soll.“ 1938 emigrierte Kreisler nach Hollywood, wo er 1943 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt und unmittelbar danach in die US-Army eintrat. 1955 nach Wien zurückgekehrt, wurde er alsbald mit seinen oft bitterbösen Liedern als „Meister des schwarzen Humors“ populär. Sein „Musical für…

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„Taxi am Shabbat. Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas“.

Januar 28, 2018-15:00 - 17:00

Lesung mit Eva Gruberová und Helmut Zeller Mehr als 75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisen zwei Journalisten an die Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie wollen wissen, wie sich jüdisches Leben nach 1945 in sieben ehemals kommunistisch beherrschten Ländern im Osten Europas entwickelt hat. Sie sprechen mit den letzten Überlebenden, mit Rabbinern, Gemeindevertretern, jüdischen Intellektuellen, Museumsgründern, Friedhofswärtern, sie erzählen von den Respekt und Bewunderung einflößenden Lebenserfahrungen im Strom der Regimewechsel und ihre Folgen. Eva Gruberová arbeitet als freie Journalistin…

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Februar 2018

„Entrechtet über Nacht – 1938 – 2018“

Februar 5, 2018-17:00 - 20:00

Workshop von EnterHistory! im Gedenken an 80 Jahre „Polenaktion“ und Pogromnacht im Rahmen des Projektes ReMembering –Jüdische Lebenserinnerungen Ende Oktober 1938 wurden bis zu 17.000 jüdische Polen aus dem Deutschen Reich abgeschoben. In Leipzig kam es am 28.10. zu  einer beispielhaften Situation – Feliks Chiczewski, der damalige Generalkonsul der Republik Polen in Leipzig, wußte von den Plänen, warnte die polnischen Juden in Leipzig und gewährte rund 1.300 Menschen Schutz im Generalkonsulat der Republik Polen. An der in der Wächterstraße 32 gelegenen Villa Ury erinnert heute eine Gedenktafel an…

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Henri Hinrichsen – Leipziger Musikverleger und Mäzen

Februar 6, 2018-19:00 - 21:00

Vortrag von Dr. Joachim Reisaus Nach dem Tod seines Onkels Max Abraham übernahm Henri Hinrichsen den Musikverlag C. F. Peters, der unter seiner Leitung zu einem der führenden Musikverlagsunternehmen in der Welt mit Leipzig als Mittelpunkt wurde. Neben der Verlagstätigkeit war Henri Hinrichsen als Mäzen bestrebt, in neue Projekte zu investieren, die der Stadt Leipzig eine überregionale Vorrangstellung sichern sollten. Die Schwerpunkte lagen in der Förderung des Leipziger Erziehungswesens sowie in der Pflege der deutschen Musikwissenschaft und Kultur. Bibliotheken, Museen, Sammlungen, die heute zum unverzichtbaren Bestand Leipzigs gehören,…

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