Ariowitsch-Haus – Salon

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Ariowitsch-Haus – Salon

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März 2018

Entrechtet über Nacht – 1938-2018

März 5-17:00 - 20:00

Workshop von EnterHistory! im Gedenken an 80 Jahre „Polenaktion“ und Pogromnacht im Rahmen des Projektes ReMembering –Jüdische Lebenserinnerungen Ende Oktober 1938 wurden bis zu 17.000 jüdische Polen aus dem Deutschen Reich abgeschoben. In Leipzig kam es am 28.10. zu  einer beispielhaften Situation – Feliks Chiczewski, der damalige Generalkonsul der Republik Polen in Leipzig, wußte von den Plänen, warnte die polnischen Juden in Leipzig und gewährte rund 1.300 Menschen Schutz im Generalkonsulat der Republik Polen. An der in der Wächterstraße 32 gelegenen Villa Ury erinnert heute eine Gedenktafel an…

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Vortragsreihe: „Prof. Dr. Wolfgang Geier erzählt“

März 8-18:00 - 19:30

Ägyptische Gefangenschaft, babylonisches Exil – Mythen und Fakten Zwei Überlieferungen, von denen die erste eine Legende ist, die zweite ein Ereignis beschreibt, und ihre Hauptdarsteller die jüdische Vor- und Frühgeschichte bestimmen: Moses, der das Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft führte und von Gott die Gebote empfing sowie der Prophet Esra, der mit anderen den Juden im babylonischen Exil ihr Religionsgesetz als Regelwerk ihres Glaubens und Grundlage ihrer Lebensweise gab. Im Jahre 1208 v.u.Z. während der Herrschaft des Pharao Merenpthah,…

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Mitten im Nahost-Konflikt: Neve Shalom – Wahat al-Salam – Oase des Friedens.

März 13-18:00 - 19:30

Vortrag und Gespräch mit einem jüdisch-palästinensischen Vortragsteam Heute ist die Lage zwischen Juden und Palästinensern im Nahen Osten angespannter denn je. Kann in dieser Lage der Angst, der Frustration und schwindender Hoffnung überhaupt noch ein friedliches und partnerschaftliches Zusammenleben zwischen den beiden Völkern gelingen? Ein junges jüdisch-palästinensisches Vortragsteam aus Neve Shalom/Wahat al-Salam (Israel), zu Deutsch: Oase des Friedens, spricht darüber. Sie sind in diesem einzigartigen interkulturellen, zweisprachigen Ort in Israel aufgewachsen, gehören den beiden sich miteinander in Konflikt befindenden Völkern…

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Vortragsreihe: Im Archiv nicht vergessen.

März 22-18:00 - 19:30

Dr. Ittai Joseph Tamari, Leiter des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland spricht über: Rabbiner David Feldmann (1884 Тальн, Ukraine – 1955 Manchester, England) – Rabbiner der orthodoxen Gemeinde in Leipzig zwischen 1910-1933

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April 2018

Pessach für Jedermann

April 3-19:00 - 21:00

Bei Pessach für Jedermann mit dem Leipziger Gemeinderabbiner Zsolt Balla, Präsidiumsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland, werden die Rituale und die Symbolik des Sederabends erklärt und durchgeführt. Seder heißt Ordnung, weil sich der Ablauf der Feier nach einer festen Regel richtet. Im Verlauf der Zeremonie gibt es besondere Speisen von der Sederplatte. Jede Speise hat eine eigene Bedeutung und erinnert an ein Ereignis während der Sklaverei in Ägypten. Nach dem ersten, hauptsächlich zeremoniellen Teil des Abends, folgt die festliche Mahlzeit. Anmeldung zwingend erforderlich…

€20
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Vortragsreihe: „Prof. Dr. Wolfgang Geier erzählt“

April 5-18:00 - 20:00

Jüdische Gelehrsamkeit und Bildung – Akademien, Mischna und Talmud Nach und trotz der Niederschlagung jüdischer Aufstände im 1. und 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und der darauf folgenden Diaspora entstanden zunächst im Nahen Osten und später in Europa Zentren jüdischer Gelehrsamkeit (Akademien) und religiöser Bildung. Mit der Mischna erhält die religiöse mündliche Lehre ihre schriftliche Gestalt; der Babylonische Talmud ist die enzyklopädische Sammlung und Deutung jüdischen religiösen Wissens und Weltverständnisses. Diese geistig-kulturellen Entwicklungen werden besonders durch das mediterrane, sephardische Judentum zwischen…

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Henriette Goldschmidt – Frauenrechtlerin und Pädagogin

April 10-19:00 - 21:00

Vortrag von Frau Dr. Sigrun Helfricht, Leiterin der Henriette-Goldschmidt-Schule Henriette Goldschmidt (1825-1910) war eine herausragende Leipziger Persönlichkeit, eine Frau der Öffentlichkeit, religiös, selbstbewusst, scharfsinnig, rhetorisch gewandt, ein Organisationstalent, eine Wegbereiterin! Sie kam 1858 als Tochter eines aufgeklärten, politisch interessierten und sozial engagierten jüdischen Großkaufmanns aus Posen. Ihr Mann, Abraham Meier Goldschmidt, war zum Rabbiner der Israelitischen Religionsgemeinde berufen worden. Sie gründete mit anderen Frauen den Allgemeinen Deutschen Frauenverein und 1871 den Verein für Familien- und Volkserziehung. Mit ihm entstanden Volkskindergärten…

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Neta Dor Lemelshtrich – Grafik aus Israel.

April 15-17:00 - 19:00

Im Mai 2018 jährt sich zum 70. Mal der Tag der Gründung des Staates Israel. Aus diesem Anlass zeigen wir Werke der israelischen Künstlerin Neta Dor Lemelshtrich, die mit zu den ersten Künstlern aus Israel gehörte, die nach dem Ende der DDR Leipziger Boden betraten und ihre Arbeiten in Leipzig zeigten. Die Vorfahren von Neta Dor kamen, wie die Vorfahren vieler israelischer Künstler und Schriftsteller (z. B. Amos Oz), aus Russland. Neta Dor wurde 1942 in Ramat Gan, Israel, geboren und erlebte…

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Anlässlich des 70jährigen Bestehens des Staates Israel

April 19-17:00 - 18:30

Ein Gespräch zu Staat und Religion in Israel Heute vor genau 70 Jahren – nach jüdischem Kalender – wurde der Staat Israel gegründet. Seine Unabhängigkeitserklärung bezieht sich sowohl auf die Bibel als auch auf die Freiheits- und Gleichheitsgrundsätze der Französischen Revolution. Wie aber verhält sich der jüdische Staat zu den verschiedenen Religionen im Lande Israel? Im Anschluss daran findet eine Veranstaltung des Polnischen Instituts zum 75. Jahrestag des Gedenkens an den Aufstand im Warschauer Ghetto statt.

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Zum 75. Jahrestag des Gedenkens an den Aufstand im Warschauer Ghetto

April 19-19:00 - 21:00

Michał Głowiński: Schwarze Jahreszeiten. Meine Kindheit im besetzten Polen Buchpräsentation zum Irena-Sendler-Jahr mit der Herausgeberin Anna Artwińska (Universität Leipzig) und dem Leiter des Polnischen Instituts Berlin, Filiale Leipzig, Bernd Karwen. Michał Głowiński wurde vom Kreis um Irena Sendler aus dem Warschauer Ghetto gerettet. Jahrzehnte später erinnert er sich an seine Kindheit im besetzten Polen. Ein bewegendes Bild von der deutschen Besatzung aus der Perspektive eines Jungen. Immer wieder blickt Głowiński aus der Gegenwart auf diese schwarzen Jahre zurück. Wie konnte er überleben? Warum erinnert er sich an die…

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Vortragsreihe: Im Archiv nicht vergessen.

April 26-18:00 - 20:00

Dr. Ittai Joseph Tamari, Leiter des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland spricht über: Rabbiner Prof. Dr. Nathan Porges (1848 Prostějov, Mähren – 1924 Würzburg) – 1888-1917 Rabbiner der Reformgemeinde in Leipzig

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Der Stolperstein

April 29-17:00 - 19:00

Lesung mit den Autoren Rudi Raab und Julie Freestone „Der Stolperstein“ (englische Ausgabe: „Stumbling Stone“) ist ein historischer Roman und ein Denkmal für Gerhard Raab, Onkel des Autors. Er lehnte es als junger Mann ab, sich dem Nazi-Regime unterzuordnen. Nach seiner Deportation ins Konzentrationslager Buchenwald wurde er im Keller der GESTAPO-Leitstelle in Dresden ermordet. Sein Bruder, der Vater des Autors, war ein hoher Nazi-Funktionär. Im Roman arbeitet der Autor seine Familiengeschichte auf. Am Ende ist es eine Entdeckungsreise über zwei Kontinente, auf der die Autoren Familiengeheimnisse enthüllen,…

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Mai 2018

Besatzungskinder in Deutschland.

Mai 16-18:00 - 20:00

Warum Kinder ihre Väter suchen und nicht umgekehrt. Vortrag von Michael-Alexander Lauter Erst nach 2010 wird intensiver über Schicksal, Entwicklung, Stigmatisierung und Integration von „Feindeskindern“ in die deutsche Gesellschaft geforscht. Die Ergebnisse dazu sind so unterschiedlich wie die einzelnen Biografien von Kindern, die aus Vergewaltigung, Liebesvereinigungen oder Versorgungsbeziehungen entstanden. Dazu kommen Unterschiede des Umgangs mit Kindern und deren Müttern in den ehemaligen vier Besatzungszonen und den daraus hervorgegangenen beiden deutschen Staaten BRD und DDR. Darüber hinaus vermittelt die Forschung allgemeine Erkenntnisse, die nicht nur einen historischen, sondern einen höchst aktuellen…

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Vortragsreihe: „Prof. Dr. Wolfgang Geier erzählt“

Mai 24-18:00 - 20:00

Von Moses Mendelssohn bis Theodor Herzl – die Idee der „Heimstatt“ entsteht In der europäischen, vor allem in der deutschen Aufklärung ist die Entstehung einer religiös geprägten, ebenso und bereits weltlich artikulierten geistig-kulturellen jüdischen Identität vor allem mit dem philosophischen und literarischen Wirken von Moses Mendelssohn verbunden. Durch die Wirkungen der französischen Revolution entstehen in Teilen des westlichen, später in einigen des mittleren Europa und in Nordamerika erste menschen- und staatsrechtliche Regelungen des Lebens jüdischer Bevölkerungen. Im Verlaufe des 19. Jahrhunderts verstärken sich die Ausbildungen jüdischer Identität und führen…

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Abraham Adler – Ein Leben für die kaufmännische Bildung

Mai 29-19:00 - 21:00

Vortrag von Prof. Dr. Hans Göschel Abraham Adler wurde 1850 in Schwebheim (Franken) als Sohn eines Kaufmanns geboren, erhielt Ostern 1873 einen Ruf an die Öffentliche Handels-Lehranstalt (ÖHLA) nach Leipzig; im gleichen Jahr promovierte er bei Professor Wilhelm Roscher an der Leipziger Universität. Zuvor hatte er am Lehrerseminar Würzburg und an der Königlichen Polytechnischen Schule in München studiert und an der Königlichen Gewerbeschule Aschaffenburg als Handelslehrer gearbeitet. An der ÖHLA lehrte er Volkswirtschaft, Handelslehre und kaufmännisches Rechnen, 1894 ernannte ihn der Schulvorstand zum stellvertretenden Direktor. Als Mitglied des vorbereitenden…

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