Zum Israeltag: „Das Israelbild in den Medien der DDR“.

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Zum Israeltag: „Das Israelbild in den Medien der DDR“.

Mai 7-17:00 - Mai 7-19:00

07 Mai 17:00 - 19:00

Ariowitsch-Haus – Saal

Podiumsdiskussion und israelische Musik

Potentieller Verbündeter im antifaschistischen Kampf oder doch Bollwerk des US-Imperialismus im Nahen Osten? Das schwarz-weiß geprägte Lagerdenken der DDR im Kalten Krieg machte den am 14. Mai 1948 gegründeten Staat Israel nicht zwangsläufig zum Verbündeten des real existierenden Sozialismus. Im Kampf der Systeme galten die arabischen Freiheitsbewegungen letztlich als
natürlicher Verbündeter. Obwohl die DDR ihre Identität in starker Abgrenzung zum Faschismus entwickelte, wurde Israel zunehmend im Lager des Imperialismus verortet. Das undifferenzierte, einseitige und verzerrte Bild, das die DDRMedien
vermittelte, folgte dieser ebenso verkürzten politischen Staatsräson.
Aus Anlass des Gründungstages debattieren die Journalisten Kostas Kipuros, Jürgen Kleindienst (LVZ) sowie Harald Stutte (Hamburger Morgenpost).

Musikalische Umrahmung: Shira Bitan (Sopran) und Gal Levy (Gitarre)

Details

Organizer

Ariowitsch-Haus e. V.

Venue

Ariowitsch-Haus – Saal