Vortragsreihe: „Prof. Dr. Wolfgang Geier erzählt“

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Vortragsreihe: „Prof. Dr. Wolfgang Geier erzählt“

05/24/2018 - 18:00 Uhr - 05/24/2018 - 20:00 Uhr

24 Mai 18:00 - 20:00 Uhr

Ariowitsch-Haus – Salon

Von Moses Mendelssohn bis Theodor Herzl – die Idee der „Heimstatt“ entsteht

In der europäischen, vor allem in der deutschen Aufklärung ist die Entstehung einer religiös geprägten, ebenso und bereits weltlich artikulierten geistig-kulturellen jüdischen Identität vor allem mit dem philosophischen und literarischen Wirken von Moses Mendelssohn verbunden. Durch die Wirkungen der französischen Revolution entstehen in Teilen des westlichen, später in einigen des mittleren Europa und in Nordamerika erste menschen- und staatsrechtliche Regelungen des Lebens jüdischer Bevölkerungen. Im Verlaufe des 19. Jahrhunderts verstärken sich die Ausbildungen jüdischer Identität und führen schließlich über Leon Pinsker zu Theodor Herzls Programmschrift Der Judenstaat und den ersten Zionistenkongressen am Ende des 19. und am Beginn des 20. Jahrhunderts. Von hier führt der Weg über die Balfour-Erklärung (1917), die Kriege und Katastrophen des 20. Jahrhunderts und die Shoa zur Gründung des Staates Israel (Eretz Jisraël) im Jahre 1948, nun der „Heimstatt“ des Judentums. Seither muss sich dieser Staat gegen von einigen seiner Nachbarn ausgehende feindselige sowie gegen antijüdisch/-israelische Haltungen und Handlungen in anderen Ländern behaupten.

Details

  • Start:
    Mai 24 - 18:00 Uhr
  • Ende:
    Mai 24 - 20:00 Uhr
  • Eintritt:
    kostenlos
  • Event Category:

Veranstalter

Ariowitsch-Haus e. V.

Veranstaltungsort

Ariowitsch-Haus – Salon